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<title>Sprachinsel</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Sprachinsel</span></h1>
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<p>Unter <b>Sprachinsel</b> wird eine bzgl. des Hauptverbreitungsgebiets der Sprache verhältnismäßig kleine geschlossene Sprach- und Siedlungsgemeinschaft verstanden, die sich innerhalb eines größeren fremden Sprachgebiets befindet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung_von_Sprachinseln">Entstehung von Sprachinseln</h2></div>
<ul><li><a href="Zuwanderung" class="mw-redirect" title="Zuwanderung">Zuwanderung</a> kleiner Sprachgruppen in fremde Sprachgebiete (Beispiel: <a href="Katalanische_Sprache" title="Katalanische Sprache">Katalanen</a> auf <a href="Sardinien" title="Sardinien">Sardinien</a>)</li>
<li>Zuwanderung einer dominanten Sprachgruppe und der darauf folgenden fast vollständigen <a href="Assimilation_(Soziologie)" title="Assimilation (Soziologie)">Assimilation</a> – bis auf wenige Sprachgemeinschaften – der ursprünglichen Bevölkerung (Beispiel: die <a href="Sorben" title="Sorben">Sorben</a> in Ostdeutschland)</li>
<li>Aussterben der Sprache in der Zwischenregion zum Verbreitungsgebiet (Beispiel: <a href="Vi%C3%B6ler_D%C3%A4nisch" class="mw-redirect" title="Viöler Dänisch">Viöler Dänisch</a>)</li></ul>
<p>Entscheidend für die Bezeichnung <i>Sprachinsel</i> ist, dass die Sprache im Ursprungsland noch gesprochen wird. Viele Sprachinseln sind heute bedroht oder bereits untergegangen. Die Überlebensfähigkeit einer Sprachinsel ist entscheidend von ihrer Isolierung abhängig. Die äußere Bedrohung durch die Umgebung in politischer, kultureller, religiöser und/oder sprachlicher Hinsicht ist ein ebenso entscheidender Motor für den Erhalt der Sprachinsel, wie seine evtl. geographische Isolierung, z. B. in einem abgelegenen Gebirgstal oder auf einer Insel. Der Wegfall solcher Bedrohungen, wie wir sie nach Auflösung der Sowjetunion erlebten, führte in kurzer Zeit zu fast vollständiger Auflösung auch der Sprachinseln.
Insbesondere religiöse Tendenzen können ein entscheidender Motor für die Isolierung der Sprachinsel von ihrer Umwelt und dem Erhalt ihrer Sprache und kulturellen Identität sein. Industrialisierung und Urbanisierung bzw. <a href="Suburbanisierung" title="Suburbanisierung">Suburbanisierung</a> führen oft zu Wanderungsbewegungen (Abwanderung der Sprecher der Sprache nach außerhalb der Sprachinsel, aber auch Zuwanderung von Sprechern anderer Sprachen in das Gebiet der Sprachinsel), welche den Bestand der Sprachinsel gefährden können. Auch eine allgemeine Schulpflicht verbunden mit Unterricht in einer anderen Sprache als jener der Sprachinsel, oder sogar aktive Unterdrückung der Minderheitssprache, können zum Verschwinden von Sprachinseln führen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Deutsche_Sprachinseln">Deutsche Sprachinseln</h2></div>
<p>Bedingt durch verschiedene Siedlungsbewegungen, die im Mittelalter begannen (siehe <a href="Deutsche_Ostsiedlung" class="mw-redirect" title="Deutsche Ostsiedlung">Deutsche Ostsiedlung</a>) und erst Mitte des 19. Jahrhunderts ihr Ende fanden, gab es bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, in wenigen Fällen auch bis heute, deutsche Sprachinseln, die über große Teile Ost- und Ostmitteleuropas verstreut waren bzw. sind. Bei den kleinsten dieser Sprachinseln handelt es sich lediglich um einzelne kleine Dörfer, bei den größten um fast geschlossen deutsche Sprachlandschaften (z. B. Siebenbürgen) inmitten fremdsprachiger Gebiete. Diese Sprachinseln fanden sich in weiten Teilen <a href="Polen" title="Polen">Polens</a>, des <a href="Deutsch-Balten" title="Deutsch-Balten">Baltikums</a>, <a href="Geschichte_von_Belarus#Russische_Herrschaft" title="Geschichte von Belarus">Weißrusslands</a>, der <a href="Ukraine" title="Ukraine">Ukraine</a>, <a href="Deutschb%C3%B6hmen_und_Deutschm%C3%A4hrer" title="Deutschböhmen und Deutschmährer">Tschechiens</a>, der <a href="Karpatendeutsche" title="Karpatendeutsche">Slowakei</a>, <a href="Ungarndeutsche" title="Ungarndeutsche">Ungarns</a>, <a href="Rum%C3%A4nien" title="Rumänien">Rumäniens</a>, <a href="Sloweniendeutsche" title="Sloweniendeutsche">Sloweniens</a> und <a href="Kroatien" title="Kroatien">Kroatiens</a>. Einige Sprachinseln befanden sich auch auf dem Gebiet des heutigen <a href="Serbiendeutsche" title="Serbiendeutsche">Serbiens</a>.
</p><p>Darüber hinaus gab es deutsche Sprachinseln im Gebiet des <a href="Kaukasiendeutsche" title="Kaukasiendeutsche">Kaukasus</a>, in der Nähe von <a href="Sankt_Petersburg" title="Sankt Petersburg">Sankt Petersburg</a> sowie an einigen Stellen im <a href="Ural" title="Ural">Ural</a> und in <a href="Sibiriendeutsche" title="Sibiriendeutsche">Sibirien</a>.
</p><p>Auch bei der Besiedlung der Neuen Welt taten sich häufig deutsche Auswanderergemeinschaften zusammen, die jeweils einem bestimmten Herkunftsgebiet entstammten und die im Zielgebiet relativ geschlossen siedelten. Insbesondere im Mittleren Westen der <a href="Geschichte_der_Deutschen_in_den_Vereinigten_Staaten" title="Geschichte der Deutschen in den Vereinigten Staaten">Vereinigten Staaten</a>, im Westen <a href="Kanada" title="Kanada">Kanadas</a>, im Süden <a href="Deutschbrasilianer" title="Deutschbrasilianer">Brasiliens</a> und in <a href="Chile-Deutsche" class="mw-redirect" title="Chile-Deutsche">Südchile</a> finden sich noch heute verschieden gut erhaltene deutsche Sprachinseln.
</p><p>Infolge des Ersten Weltkriegs und schließlich noch einmal im Laufe des Zweiten Weltkriegs entstand in den deutschen Siedlungsgebieten Nordamerikas die Notwendigkeit, die Loyalität zur neugefundenen Heimat u. a. auch dadurch zu bekunden, dass man sich nicht mehr der deutschen Hochsprache oder der verschiedenen deutschen Dialekte bediente. Dies führte dazu, dass die überwiegende Mehrzahl an deutschen Sprachinseln in Nordamerika heute nur noch relikthaft vorhanden sind, indem spätestens seit den vierziger Jahren das Deutsche aus der Öffentlichkeit und aus den meisten Familien verdrängt wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sprachinseln_im_deutschen_Sprachraum">Sprachinseln im deutschen Sprachraum</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Deutschland">Deutschland</h4></div>
<ul><li><a href="Sorbische_Sprache" title="Sorbische Sprache">Sorbische Sprache</a> im Süden <a href="Brandenburg" title="Brandenburg">Brandenburgs</a> und im Osten <a href="Sachsen" title="Sachsen">Sachsens</a></li>
<li><a href="Polabische_Sprache" title="Polabische Sprache">Polabische Sprache</a> im <a href="Wendland" title="Wendland">Wendland</a>. Erloschen gegen Ende des 18. Jahrhunderts; <i>siehe unten ausführlich</i> unter →<a class="mw-selflink-fragment" href="#Slawische_Sprachinseln">Slawische Sprachinseln, Polabisch</a>.</li>
<li><a href="Moselromanisch" class="mw-redirect" title="Moselromanisch">Moselromanisch</a> im Moselgebiet. Erloschen im 12. Jahrhundert.</li>
<li><a href="Pf%C3%A4lzische_Sprachinsel_am_Niederrhein" title="Pfälzische Sprachinsel am Niederrhein">Pfälzische Sprachinsel am Niederrhein</a>: <a href="Pfalzdorf" title="Pfalzdorf">Pfalzdorf</a>, <a href="Louisendorf" title="Louisendorf">Louisendorf</a> und <a href="Neulouisendorf" title="Neulouisendorf">Neulouisendorf</a>. Pfälzische Siedlungen mit inzwischen erloschenen Sprachinseln bestanden im 17. Jahrhundert auch in <a href="Magdeburg" title="Magdeburg">Magdeburg</a> („<a href="Pf%C3%A4lzer_Kolonie_(Magdeburg)" title="Pfälzer Kolonie (Magdeburg)">Pfälzer Kolonie</a>“), <a href="Stendal" title="Stendal">Stendal</a> und <a href="Halle_(Saale)" title="Halle (Saale)">Halle</a><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder nach 1747 in <a href="Berlin-M%C3%BCggelheim" title="Berlin-Müggelheim">Müggelheim</a> und <a href="Berlin-Rahnsdorf" title="Berlin-Rahnsdorf">Rahnsdorf</a>.</li>
<li><a href="Saterfriesische_Sprache" title="Saterfriesische Sprache">Saterfriesische Sprache</a>: <a href="Saterland" title="Saterland">Saterland</a></li>
<li><a href="Erzgebirgisch" title="Erzgebirgisch">Erzgebirgische</a> Sprachinsel im <a href="Oberharz" title="Oberharz">Oberharz</a> (<a href="Oberharzisch" title="Oberharzisch">Oberharzisch</a>)</li>
<li><a href="Wangerooger_Friesisch" title="Wangerooger Friesisch">Wangerooger Friesisch</a> als Relikt des Alt-Ostfriesischen bis 1930 auf der Insel <a href="Wangerooge" title="Wangerooge">Wangerooge</a></li>
<li><a href="H%C3%B6tter_Platt" title="Hötter Platt">Hötter Platt</a>: eine ehemalige <a href="Niederdeutsche_Sprache" title="Niederdeutsche Sprache">Nord</a>-<a href="Ostniederdeutsch" title="Ostniederdeutsch">Ostniederdeutsche</a> Sprachinsel in <a href="Gerresheim" title="Gerresheim">Gerresheim</a> (im heutigen <a href="D%C3%BCsseldorf" title="Düsseldorf">Düsseldorf</a>)</li>
<li><a href="Fjoldem%C3%A5l" title="Fjoldemål">Fjoldemål</a>, eine Varietät des dänischen Dialekts <a href="S%C3%B8nderjysk" title="Sønderjysk">Sønderjysk</a> bis 1936 in <a href="Vi%C3%B6l" title="Viöl">Viöl</a> (dän. <i>Fjolde</i>)</li>
<li><a href="Rotwelsch" title="Rotwelsch">Rotwelsch</a>: unter der Sammelbezeichnung „Rotwelsch“ zusammengefasste <a href="Soziolekt" title="Soziolekt">Soziolekte</a> sind heute fast völlig ausgestorben, gab es aber bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Orten, z. B.
<ul><li><a href="Jenische_Sprache" title="Jenische Sprache">Jenische Sprache</a>, unter anderem in <a href="Leinzell" title="Leinzell">Leinzell</a>, <a href="Pfedelbach" title="Pfedelbach">Pfedelbach</a> und <i>Pleißne</i> im Killertal (<a href="Burladingen" title="Burladingen">Burladingen</a>)<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Manische_Sprache" title="Manische Sprache">Manische Sprache</a> in <a href="Gie%C3%9Fen" title="Gießen">Gießen</a>, <a href="Marburg" title="Marburg">Marburg</a>, <a href="Wetzlar" title="Wetzlar">Wetzlar</a> (alle in <a href="Hessen" title="Hessen">Hessen</a>), <a href="Eislingen" class="mw-redirect" title="Eislingen">Eislingen</a> (<a href="Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Baden-Württemberg">Baden-Württemberg</a>) und <a href="Bad_Berleburg" title="Bad Berleburg">Bad Berleburg</a> (<a href="Nordrhein-Westfalen" title="Nordrhein-Westfalen">Nordrhein-Westfalen</a>)</li>
<li><a href="Lotegorisch" title="Lotegorisch">Lotegorisch</a> in <a href="Carlsberg_(Pfalz)" title="Carlsberg (Pfalz)">Carlsberg (Pfalz)</a></li>
<li><a href="Masematte" title="Masematte">Masematte</a> in <a href="M%C3%BCnster" title="Münster">Münster</a> und im <a href="M%C3%BCnsterland" title="Münsterland">Münsterland</a></li>
<li><a href="Humpisch" title="Humpisch">Humpisch oder Bargunsch</a> in <a href="Westfalen" title="Westfalen">Westfalen</a></li>
<li><a href="Buttjersprache" title="Buttjersprache">Buttjersprache</a> in <a href="Minden" title="Minden">Minden</a> (Nordrhein-Westfalen)</li>
<li><a href="Hundeshagen#Sprache" title="Hundeshagen">Kochum</a> in <a href="Hundeshagen" title="Hundeshagen">Hundeshagen</a></li>
<li><a href="Henese_Fleck" title="Henese Fleck">Henese Fleck</a> in <a href="Breyell" title="Breyell">Breyell</a></li>
<li><a href="Bell_(bei_Mendig)#Dialekte_Beller_Platt_und_„Läppe_Tallep“" title="Bell (bei Mendig)">Lebber Talp</a> in <a href="Bell_(bei_Mendig)" title="Bell (bei Mendig)">Bell</a> bei Mendig</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Luxemburg">Luxemburg</h4></div>
<ul><li><a href="Rotwelsch" title="Rotwelsch">Rotwelsch</a>:
<ul><li><a href="Lakerten" title="Lakerten">Lakerschmus</a> in <a href="Weimerskirch" title="Weimerskirch">Weimerskirch</a> (Luxemburg)</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Schweiz">Schweiz</h4></div>
<ul><li><a href="Rotwelsch" title="Rotwelsch">Rotwelsch</a>:
<ul><li><a href="Mattenenglisch" title="Mattenenglisch">Mattenenglisch</a> in <a href="Bern" title="Bern">Bern</a></li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h4></div>
<p>(vgl. auch <a href="Minderheitensprachen_in_%C3%96sterreich" title="Minderheitensprachen in Österreich">Minderheitensprachen in Österreich</a>):
</p>
<ul><li><a href="Burgenlandkroatisch" class="mw-redirect" title="Burgenlandkroatisch">Burgenlandkroatisch</a> im österreichischen <a href="Burgenland" title="Burgenland">Burgenland</a>, besonders in den Bezirken <a href="Eisenstadt" title="Eisenstadt">Eisenstadt</a>-Umgebung und <a href="Oberpullendorf" title="Oberpullendorf">Oberpullendorf</a>. In der Gemeinde <a href="Schachendorf" title="Schachendorf">Schachendorf</a> beispielsweise beträgt die Anzahl der Burgenland-Kroaten an der Gesamtbevölkerung 73 %.</li>
<li><a href="Burgenlandungarn" title="Burgenlandungarn">Burgenlandungarn</a>: Die Mehrheit der Burgenlandungarn lebt heute in vier großen Sprachinseln im Burgenland:
<ul><li><a href="Oberpullendorf" title="Oberpullendorf">Oberpullendorf</a>/Felsőpulya,</li>
<li><a href="Oberwart" title="Oberwart">Oberwart</a>/Felsőőr,</li>
<li><a href="Siget_in_der_Wart" title="Siget in der Wart">Siget in der Wart</a>/Őrisziget und</li>
<li><a href="Unterwart" title="Unterwart">Unterwart</a>/Alsóőr.</li></ul></li></ul>
<p>Eine größere Anzahl an Burgenlandungarn lebt auch in der Landeshauptstadt <a href="Eisenstadt" title="Eisenstadt">Eisenstadt</a>/Kismarton bzw. weist die Volkszählung 2001 für <a href="Frauenkirchen" title="Frauenkirchen">Frauenkirchen</a>/Boldogasszony, <a href="Lutzmannsburg" title="Lutzmannsburg">Lutzmannsburg</a>/Locsmánd und <a href="Schachendorf" title="Schachendorf">Schachendorf</a>/Csajta einen ungarischsprachigen Bevölkerungsanteil von 5 % bis 10 % an der Gesamtbevölkerung aus.
</p>
<ul><li><a href="Tschechen_in_Wien" title="Tschechen in Wien">Tschechen in Wien</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Außerhalb_des_geschlossenen_deutschen_Sprachraums"><span id="Au.C3.9Ferhalb_des_geschlossenen_deutschen_Sprachraums"></span>Außerhalb des geschlossenen deutschen Sprachraums</h3></div>
<p>Der geschlossene deutsche Sprachraum erstreckt sich heute über Deutschland, Österreich, die Deutschschweiz, Liechtenstein, Südtirol, Luxemburg und die deutschen Sprachgebiete in Belgien, Dänemark und Frankreich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Aserbaidschan">Aserbaidschan</h4></div>
<ul><li><a href="G%C3%B6yg%C3%B6l_(Stadt)" title="Göygöl (Stadt)">Helenendorf</a>, 1938 in Xanlar umbenannt</li>
<li><a href="%C5%9E%C9%99mkir_(Stadt)" title="Şəmkir (Stadt)">Annenfeld</a>, 1938 in Şəmkir umbenannt</li></ul>
<p>Die Bewohner der seit 1818 bestehenden <a href="Kaukasiendeutsche" title="Kaukasiendeutsche">deutschen Kolonien</a> <a href="Schwaben" title="Schwaben">schwäbischer</a> <a href="Radikaler_Pietismus" title="Radikaler Pietismus">radikaler Pietisten</a> in <a href="Aserbaidschan" title="Aserbaidschan">Aserbaidschan</a> wurden 1941 deportiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Dänemark"><span id="D.C3.A4nemark"></span>Dänemark</h4></div>
<p>In <a href="J%C3%BCtland" title="Jütland">Jütland</a> siedelten sich 1759/61 <a href="Pfalz_(Region)" title="Pfalz (Region)">Pfälzer</a> Familien an, die bis 1870 deutsche Kirche und Schule beibehielten:
</p>
<ul><li>Alheden bei <a href="Viborg" title="Viborg">Viborg</a> und</li>
<li><a href="Randb%C3%B8l_Hede" title="Randbøl Hede">Randbøl Hede</a> bei <a href="Billund" title="Billund">Billund</a></li></ul>
<p>Dort siedelten die so genannten „<a href="Kartoffeldeutsche" title="Kartoffeldeutsche">Kartoffeldeutschen</a>“ <i>(Kartoffeltyskere)</i>.
</p><p>In Südostjütland siedelte sich im Jahre 1772 eine <a href="Herrnhuter_Br%C3%BCdergemeine" title="Herrnhuter Brüdergemeine">Herrnhuter Brüdergemeine</a> an:
</p>
<ul><li><a href="Christiansfeld" title="Christiansfeld">Christiansfeld</a> (Sprachinsel erloschen)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Georgien">Georgien</h4></div>
<ul><li><a href="Bolnisi" class="mw-redirect" title="Bolnisi">Katharinenfeld</a>, 1921 in Luxemburg umbenannt</li>
<li><a href="Asureti" class="mw-redirect" title="Asureti">Elisabethtal</a> bei <a href="Tiflis" title="Tiflis">Tiflis</a>, 1921 in Asureti umbenannt</li></ul>
<p>Die Bewohner der seit 1818 bestehenden deutschen Kolonien schwäbischer radikaler Pietisten in <a href="Georgien" title="Georgien">Georgien</a> wurden 1941 deportiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Irland">Irland</h4></div>
<ul><li><a href="Rathkeale" title="Rathkeale">Rathkeale</a>, Ansiedlung von Pfälzern nach der <a href="Massenauswanderung_der_Pf%C3%A4lzer_(1709)" title="Massenauswanderung der Pfälzer (1709)">Massenauswanderung der Pfälzer (1709)</a>, Sprachinsel um 1850 erloschen, „Museum and Heritage Centre“ der „Irish Palatine Association“</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Italien">Italien</h4></div>
<p>Die <a href="Ethnische_Minderheit" title="Ethnische Minderheit">ethnischen Minderheiten</a> in Italien werden durch das Gesetz Nr. 482 „Zum Schutz der historischen Sprachminderheiten“ vom 15. Dezember 1999 geschützt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Walserische_Sprachinseln">Walserische Sprachinseln</h5></div>
<dl><dt>in der autonomen Region Aostatal</dt></dl>
<ul><li><a href="Gressoney" title="Gressoney">Gressoney</a>:<sup id="cite_ref-histo_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gressoney-La Trinité, <a href="Walser" title="Walser">walserdeutsch</a> <i>Greschune-Oberteil</i>, Gressoney-Saint-Jean, walserisch <i>Greschunei Onderteil òn Méttelteil</i>. (Eigentlich Sprach-Halbinseln, da an den deutschsprachigen Teil des Wallis grenzend. Deutsch ist in der älteren und mittleren Generation noch weit verbreitet, in der jüngeren nicht mehr.)</li>
<li><a href="Gaby_(Aostatal)" title="Gaby (Aostatal)">Niel</a> (Sprachinsel erloschen).</li>
<li><a href="Issime" title="Issime">Issime</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> walserisch <i>Éischeme</i>. (Deutsch ist in der älteren und mittleren Generation noch weit verbreitet, in der jüngeren nicht mehr.)</li></ul>
<dl><dt>in der Provinz Vercelli</dt></dl>
<ul><li><a href="Alagna_Valsesia" title="Alagna Valsesia">Alagna Valsesia</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> walserdeutsch <i>Im Land</i> oder <i>Lanja</i> (eigentlich Sprach-Halbinsel, s. unter Gressoney; Deutsch in der älteren Generation noch teilweise verbreitet).</li>
<li><a href="Rima_San_Giuseppe" title="Rima San Giuseppe">Rima</a>, walserdeutsch <i>In d Arimmu</i> (Sprachinsel erloschen).</li>
<li><a href="Rimella" title="Rimella">Rimella</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-3" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> walserdeutsch <i>Remmalju</i> (Deutsch noch verbreitet benutzt, jedoch generell starker Bevölkerungsschwund).</li>
<li><a href="Riva_Valdobbia" title="Riva Valdobbia">Riva Valdobbia</a>, walserdeutsch <i>Rifu</i> (Sprachinsel längst erloschen).</li></ul>
<dl><dt>in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola</dt></dl>
<p>(eigentlich außer Campello Monti und Ornavasso Sprach-Halbinseln, s. unter Gressoney)
</p>
<ul><li><a href="Premia_(Piemont)" title="Premia (Piemont)">Agàro</a>, walserdeutsch <i>Ager</i> (Sprachinsel erloschen, Ort nur noch Sommersiedlung).</li>
<li><a href="Premia_(Piemont)" title="Premia (Piemont)">Ausone</a>, walserdeutsch <i>Opsu</i> (Sprachinsel erloschen, Ort nur noch Sommersiedlung).</li>
<li><a href="Valstrona" title="Valstrona">Campello Monti</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-4" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> walserdeutsch <i>Ggampel</i> (Sprachinsel erloschen).</li>
<li><a href="Formazza" title="Formazza">Formazza</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-5" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> walserisch <i>Pomatt</i> (Deutsch ist in der älteren und mittleren Generation noch weit verbreitet, in der jüngeren nicht mehr).</li>
<li><a href="Macugnaga" title="Macugnaga">Macugnaga</a>, walserischdeutsch <i>Maggana</i> (Deutsch bei wenigen alten Leuten noch im Gebrauch).</li>
<li><a href="Premia_(Piemont)" title="Premia (Piemont)">Salecchio</a>, walserdeutsch <i>Saley</i> (Sprachinsel erloschen, Ort nur noch Sommersiedlung).</li>
<li><a href="Ornavasso" title="Ornavasso">Ornavasso</a>, walserdeutsch <i>Urnafasch</i> (Sprachinsel längst erloschen).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Zimbrische_Sprachinseln_(Italien)"><span id="Zimbrische_Sprachinseln_.28Italien.29"></span>Zimbrische Sprachinseln (Italien)</h5></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Zimbern" title="Zimbern">Zimbern</a></div>
<p>Hochebene östlich von <a href="Rovereto" title="Rovereto">Rovereto</a> (<a href="Provinz_Trient" class="mw-redirect" title="Provinz Trient">Provinz Trient</a>, Region <a href="Trentino-S%C3%BCdtirol" title="Trentino-Südtirol">Trentino-Südtirol</a>):
</p>
<ul><li>1 Luserna,<sup id="cite_ref-histo_5-6" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dt. <i><a href="Lusern" title="Lusern">Lusern</a>:</i> am besten erhaltene und aktivste Sprachinsel; 90 % der Einwohner sprechen im Alltag zimbrisch.</li>
<li>2 <a href="Folgaria" title="Folgaria">Folgaria</a>, zimbrisch <i>Folgrait,</i> dt. <i>Vielgereuth:</i> Sprachinsel heute nicht mehr aktiv, zuletzt in den Weilern Carbonare <i>(Kohligen)</i> und San Sebastiano <i>(Sankt Sebastian)</i></li>
<li>3 <a href="Lavarone" title="Lavarone">Lavarone</a>, zimbrisch <i>Lavròu,</i> dt. <i>Lafraun</i> (Sprachinsel seit dem 20. Jh. nicht mehr aktiv)</li></ul>
<p>Daran angrenzende Täler, in denen bis ins 19. Jh. deutsch/zimbrisch gesprochen wurde:
</p>
<ul><li><a href="Vallarsa" title="Vallarsa">Vallarsa</a>, dt. <i>Brandtal</i></li>
<li><a href="Val_Terragnolo" title="Val Terragnolo">Val Terragnolo</a>, dt. <i>Leim- oder Laimtal</i></li>
<li>Valle dei Ronchi, dt. <i>Reuttal</i></li></ul>
<p><a href="Sieben_Gemeinden_(Italien)" title="Sieben Gemeinden (Italien)">Sieben Gemeinden</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-7" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zimbrisch <i>Siben Komoin</i>, ital. <i>Sette Comuni</i> (<a href="Provinz_Vicenza" title="Provinz Vicenza">Provinz Vicenza</a>, Region <a href="Venetien" title="Venetien">Venetien</a>):
</p>
<ul><li>1 <a href="Asiago_(Venetien)" title="Asiago (Venetien)">Asiago</a>, zimbrisch <i>Sleghe,</i> dt. <i>Schlege</i></li>
<li>2 <a href="Gallio_(Italien)" title="Gallio (Italien)">Gallio</a>, zimbrisch <i>Gelle/Ghel,</i> dt. <i>Gelle</i></li>
<li>3 <a href="Roana" title="Roana">Roana</a>, zimbrisch <i>Robàan,</i> dt. <i>Rovan</i></li>
<li>4 Fozza, zimbrisch <i>Vüsche/Vütsche</i></li>
<li>5 <a href="Enego" title="Enego">Enego</a>, zimbrisch <i>Ghenebe,</i> dt. <i>Jeneve</i></li>
<li>6 <a href="Rotzo" title="Rotzo">Rotzo</a>, zimbrisch <i>Rotz</i></li>
<li>7 <a href="Lusiana" title="Lusiana">Lusiana</a>, zimbrisch <i>Lusaan,</i> dt. <i>Lusian</i></li></ul>
<p>Das Zimbrische in den Sieben Gemeinden führt nur noch ein Nischendasein in Roana und dessen Ortsteil Mezzaselva <i>(Mittewald)</i>.
</p><p><a href="Dreizehn_Gemeinden" title="Dreizehn Gemeinden">Dreizehn Gemeinden</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-8" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> italienisch <i>Tredici Comuni</i> (<a href="Provinz_Verona" title="Provinz Verona">Provinz Verona</a>, Region <a href="Venetien" title="Venetien">Venetien</a>):
</p>
<ul><li>1 Azzarino, dt. <i>Asarin</i></li>
<li>2 <a href="Badia_Calavena" title="Badia Calavena">Badia Calavena</a>, dt. <i>Kalwein,</i> zimbrisch <i>Kalfàain</i> oder <i>Màbado</i></li>
<li>3 <a href="Bosco_Chiesanuova" title="Bosco Chiesanuova">Bosco Chiesanuova</a>, dt. <i>Neuenkirchen,</i> zimbrisch <i>Nuagankirchen</i></li>
<li>4 Camposilvano, dt. <i>Kampsilvan</i></li>
<li>5 <a href="Cerro_Veronese" title="Cerro Veronese">Cerro Veronese</a>, dt. <i>Sèr,</i> zimbrisch <i>Tschirre</i></li>
<li>6 <a href="Erbezzo" title="Erbezzo">Erbezzo</a>, dt. <i>gen Wiesen</i></li>
<li>7 <a href="Rover%C3%A8_Veronese" class="mw-redirect" title="Roverè Veronese">Roverè Veronese</a>, dt. <i>Rovereid</i></li>
<li>8 San Bortolo, zimbrisch <i>Bòrtolom</i></li>
<li>9 <a href="San_Mauro_di_Saline" title="San Mauro di Saline">San Mauro di Saline</a>, dt. <i>San Moritz</i></li>
<li>10 <a href="Selva_di_Progno" title="Selva di Progno">Selva di Progno</a>, dt. <i>Prugne,</i> mit den Ortsteilen <a href="Giazza" class="mw-redirect" title="Giazza">Giazza</a>, dt. <i>Gletzen,</i> zimbrisch <i>Ljetzan,</i> und Campofontana, zimbrisch <i>Funtàn,</i> dt. <i>Pontan</i></li>
<li>11 Tavernole</li>
<li>12 Val di Porro, dt. <i>Porrental</i></li>
<li>13 <a href="Velo_Veronese" title="Velo Veronese">Velo Veronese</a>, zimbrisch <i>Vellje,</i> dt. <i>Feld</i></li></ul>
<p>Das Zimbrische in den Dreizehn Gemeinden führt nur noch ein Nischendasein in Giazza.
</p><p>Cansiglio (<a href="Provinz_Belluno" title="Provinz Belluno">Provinz Belluno</a>, Region <a href="Venetien" title="Venetien">Venetien</a>):
</p>
<ul><li>In den Weilern Farra d’Alpago und Tambre (Sprachinsel erloschen)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Fersentalerische_Sprachinseln">Fersentalerische Sprachinseln</h5></div>
<p><a href="Fersental" title="Fersental">Fersental</a> (Valle dei Mòcheni)<sup id="cite_ref-histo_5-9" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (<a href="Provinz_Trient" class="mw-redirect" title="Provinz Trient">Provinz Trient</a>, Region <a href="Trentino-S%C3%BCdtirol" title="Trentino-Südtirol">Trentino-Südtirol</a>):
</p>
<ul><li>1 <a href="Pal%C3%B9_del_Fersina" class="mw-redirect" title="Palù del Fersina">Palù del Fersina</a>, <a href="Fersentalerisch" title="Fersentalerisch">fersentalerisch</a> <i>Palai/Palae en Bersntol,</i> dt. <i>Palai im Fersental</i></li>
<li>2 <a href="Fierozzo" class="mw-redirect" title="Fierozzo">Fierozzo</a>, fersentalerisch <i>Vlarotz,</i> dt. <i>Florutz</i></li>
<li>3 <a href="Frassilongo" class="mw-redirect" title="Frassilongo">Frassilongo</a>, fersentalerisch <i>Garait,</i> dt. <i>Gereut</i></li>
<li>4 Roveda (Gemeinde Frassilongo), fersentalerisch <i>Oachlait,</i> dt. <i>Eichleit</i></li></ul>
<p>Gemeinden, in denen ehemals (teilweise) fersentalerisch gesprochen wurde:
</p>
<ul><li><a href="Sant%E2%80%99Orsola_Terme" title="Sant’Orsola Terme">Sant’Orsola Terme</a>, fersentalerisch <i>Oachbergh</i></li>
<li><a href="Vignola-Falesina" title="Vignola-Falesina">Falesina</a> (Gemeinde Vignola-Falesina), dt. <i>Falisen</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Deutsche_Sprachinseln_in_Venetien_und_Friaul">Deutsche Sprachinseln in Venetien und Friaul</h5></div>
<ul><li><a href="Sappada" title="Sappada">Sappada</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-10" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> plodarisch Plodn (<a href="Provinz_Belluno" title="Provinz Belluno">Provinz Belluno</a>, Region <a href="Venetien" title="Venetien">Venetien</a>) (eigentlich eine Sprach-Halbinsel)</li>
<li><a href="Timau" title="Timau">Timau</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-11" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dt. Tischlwang (Region <a href="Friaul-Julisch_Venetien" title="Friaul-Julisch Venetien">Friaul-Julisch Venetien</a>) (eigentlich eine Sprach-Halbinsel)</li>
<li><a href="Sauris" title="Sauris">Sauris</a>,<sup id="cite_ref-histo_5-12" class="reference"><a href="#cite_note-histo-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dial. <a href="Zahre" class="mw-redirect" title="Zahre">Zahre</a> (Region <a href="Friaul-Julisch_Venetien" title="Friaul-Julisch Venetien">Friaul-Julisch Venetien</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kasachstan">Kasachstan</h4></div>
<ul><li>Siedlungsschwerpunkt um <a href="Astana" title="Astana">Astana</a></li></ul>
<p>Die meisten <a href="Kasachstandeutsche" title="Kasachstandeutsche">Kasachstandeutschen</a> sind inzwischen nach <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> ausgewandert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kirgisistan">Kirgisistan</h4></div>
<ul><li><a href="Bakaiata" class="mw-redirect" title="Bakaiata">Bakaiata</a> im <a href="Talas_(Fluss)" title="Talas (Fluss)">Talas</a>-Tal</li>
<li><a href="Rot-Front" title="Rot-Front">Rot-Front (Bergtal)</a> östlich von <a href="Bischkek" title="Bischkek">Bischkek</a></li>
<li><a href="Kant_(Kirgisistan)" title="Kant (Kirgisistan)">Kant (Kirgisistan)</a> in der <a href="Oblus_Tsch%C3%BCi" title="Oblus Tschüi">Tschüi</a>-Ebene</li>
<li><a href="Mailuussuu" class="mw-redirect" title="Mailuussuu">Mailuussuu</a> im <a href="Oblus_Dschalal-Abad" title="Oblus Dschalal-Abad">Oblus Dschalal-Abad</a></li></ul>
<p>Die meisten <a href="Kirgisistandeutsche" title="Kirgisistandeutsche">Kirgisistandeutschen</a> sind inzwischen nach <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> ausgewandert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Polen">Polen</h4></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Deutsche_Minderheit_in_Polen" title="Deutsche Minderheit in Polen">Deutsche Minderheit in Polen</a></div>
<ul><li><a href="Bielitz-Bialaer_Sprachinsel" title="Bielitz-Bialaer Sprachinsel">Bielitz-Bialaer Sprachinsel</a> (mit <a href="Wilmesaurisch" title="Wilmesaurisch">Wilamowice</a>)</li>
<li><a href="Woiwodschaft_Oppeln" class="mw-redirect" title="Woiwodschaft Oppeln">Woiwodschaft Oppeln</a></li></ul>
<p>In der Zeit der Zugehörigkeit von <a href="Westpreu%C3%9Fen" class="mw-redirect" title="Westpreußen">Westpreußen</a> zum Deutschen Reich gab es dort
</p>
<ul><li><a href="Schw%C3%A4bischer_Dialekt" class="mw-redirect" title="Schwäbischer Dialekt">Schwäbische</a> Kolonien von Familien aus Württemberg in <a href="Che%C5%82mno" title="Chełmno">Culm</a>, <a href="Che%C5%82m%C5%BCa" title="Chełmża">Culmsee</a>, <a href="Gniewkowo" title="Gniewkowo">Gniewkowo</a>, Spital, <a href="Gmina_D%C4%85browa_Biskupia" title="Gmina Dąbrowa Biskupia">Wonorze</a>, <a href="Gmina_Strzelno" title="Gmina Strzelno">Slawsk</a>, Olsza u. a., 1782–1786 durch Friedrich II. von Preußen in deutsch- oder polnischsprachiger Umgebung angesiedelt, erloschen</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Rumänien"><span id="Rum.C3.A4nien"></span>Rumänien</h4></div>
<ul><li><a href="Banater_Schwaben" title="Banater Schwaben">Banat</a></li>
<li><a href="Sathmarer_Schwaben" title="Sathmarer Schwaben">Sathmar</a></li>
<li><a href="Siebenb%C3%BCrger_Sachsen" title="Siebenbürger Sachsen">Siebenbürgen</a></li>
<li><a href="Zipser_in_Rum%C3%A4nien" title="Zipser in Rumänien">Zipser in Rumänien</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Russland">Russland</h4></div>
<p>Bis 1918 gab es etwa 3.300 geschlossene, weitgehend konfessionell und ethnisch einheitliche deutsche Siedlungen in Russland. Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion im Jahr 1941 ließ Stalin die meisten <a href="Russlanddeutsche" title="Russlanddeutsche">Russlanddeutschen</a> in den asiatischen Teil der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> deportieren.
</p><p>In folgenden Regionen leben auch heute noch deutschstämmige Minderheiten:
</p>
<ul><li><a href="Oblast_Uljanowsk" title="Oblast Uljanowsk">Oblast Uljanowsk</a>, besonders <a href="Bogdaschkino_(Uljanowsk%2C_Tscherdakly)" title="Bogdaschkino (Uljanowsk, Tscherdakly)">Bogdaschkino</a> und Oktjabrski im Rajon Tscherdakly sowie Nischnjaja Turama im Rajon Weschkaima</li>
<li><a href="Region_Altai" title="Region Altai">Region Altai</a>, besonders im <a href="Nationalkreis_Halbstadt" class="mw-redirect" title="Nationalkreis Halbstadt">Deutschen National-Rajon Halbstadt</a></li>
<li><a href="Oblast_Nowosibirsk" title="Oblast Nowosibirsk">Oblast Nowosibirsk</a></li>
<li><a href="Oblast_Omsk" title="Oblast Omsk">Oblast Omsk</a>, besonders im <a href="Nationalkreis_Asowo" class="mw-redirect" title="Nationalkreis Asowo">Deutschen National-Rajon Asowo</a></li>
<li><a href="Oblast_Orenburg" title="Oblast Orenburg">Oblast Orenburg</a>; vor allem rund um <a href="Sol-Ilezk" title="Sol-Ilezk">Sol-Ilezk</a> sowie in den <a href="Rajon" title="Rajon">Rajons</a> Krasnogwardeiski (Kolonie <a href="Neu_Samara" title="Neu Samara">Neu Samara</a>), Alexandrowka und Nowosergijewka</li>
<li><a href="Oblast_Tomsk" title="Oblast Tomsk">Oblast Tomsk</a>; besonders im Rajon <a href="Koschewnikowo_(Tomsk)" title="Koschewnikowo (Tomsk)">Koschewnikowo</a> in den Dörfern Woronowo, Juwala, Pessotchno-Dubrowka</li>
<li><a href="Oblast_Saratow" title="Oblast Saratow">Oblast Saratow</a>; hier befand sich bis zu ihrer Auflösung 1941 der größte Teil der <a href="Wolgadeutsche_Republik" title="Wolgadeutsche Republik">Wolgadeutschen Republik</a>. Größere Ansiedlungen bestehen noch in <a href="Saratow" title="Saratow">Saratow</a>, <a href="Engels_(Stadt)" title="Engels (Stadt)">Engels</a>, Burny im Rajon Engels, <a href="Marx_(Russland)" title="Marx (Russland)">Marx</a> und <a href="Krasny_Kut" title="Krasny Kut">Krasny Kut</a></li>
<li><a href="Oblast_Samara" title="Oblast Samara">Oblast Samara</a>, z. B. in Makarewka und Johannesfeld im Rajon Besentschuk, Solowjowo und Wyssotino Chworostjanski im Rajon Chworostjanka</li>
<li><a href="Chakassien" title="Chakassien">Republik Chakassien</a></li>
<li><a href="Republik_Komi" title="Republik Komi">Republik Komi</a></li></ul>
<p>Der überwiegende Teil der in Russland lebenden Deutschen ist in den letzten Jahren nach Deutschland ausgewandert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Schweiz_2">Schweiz</h4></div>
<ul><li><a href="Obersaxen" title="Obersaxen">Obersaxen</a> und <a href="Vals_GR" title="Vals GR">Vals GR</a> (<a href="Walserdeutsch" class="mw-redirect" title="Walserdeutsch">Walserdeutsch</a> inmitten von rätoromanischsprachigem Gebiet; Vals eigentlich eine Halb-Sprachinsel, da an das <a href="Rheinwald" title="Rheinwald">Rheinwald</a> anschließend)</li>
<li><a href="Bosco/Gurin" title="Bosco/Gurin">Bosco/Gurin</a> (Walserdeutsch inmitten von italienischsprachigem Gebiet; eigentlich eine Halb-Sprachinsel, da an <a href="Formazza" title="Formazza">Formazza</a> anschließend, vgl. <a href="#Walserische_Sprachinseln">oben</a>.)</li>
<li>Gemeinden <a href="Mont-Tramelan" title="Mont-Tramelan">Mont-Tramelan</a>, <a href="Ch%C3%A2telat" title="Châtelat">Châtelat</a> (besonders die Siedlung Moron) und <a href="Reb%C3%A9velier" title="Rebévelier">Rebévelier</a> sowie die Siedlungen auf der <a href="Montagne_du_Droit" title="Montagne du Droit">Montagne du Droit</a> (dt. <i>Sonnenberg</i>) und dem <a href="Montbautier" title="Montbautier">Montbautier</a> (dt. <i>Stierenberg</i>) (deutsche, großteils von <a href="Mennoniten" title="Mennoniten">Mennoniten</a> bewohnte Sprachinseln im französischsprachigen Gebiet des Kantons Bern)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Slowakei">Slowakei</h4></div>
<ul><li><a href="Bratislava" title="Bratislava">Pressburg</a></li>
<li><a href="Hauerland" title="Hauerland">Hauerland</a></li>
<li><a href="Zips" title="Zips">Zips</a> (<a href="Zipser_Sachsen" title="Zipser Sachsen">Zipser Sachsen</a>): Sprachinsel heute nur noch in den Dörfern Hopgarten (<a href="Chme%C4%BEnica" title="Chmeľnica">Chmeľnica</a>) und Metzenseifen (<a href="Medzev" title="Medzev">Medzev</a> – hier nur als Sprachminderheit) erhalten.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Slowenien">Slowenien</h4></div>
<ul><li><a href="Gottscheer" title="Gottscheer">Gottschee</a></li>
<li><a href="Zarz" title="Zarz">Zarz</a> und <a href="Deutschrut" class="mw-redirect" title="Deutschrut">Deutschrut</a> (schon vor 1910 sprachlich slowenisch assimiliert und deshalb verschwunden)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Spanien">Spanien</h4></div>
<ul><li><a href="La_Carolina" title="La Carolina">La Carolina</a> in der Provinz <a href="Ja%C3%A9n" title="Jaén">Jaén</a>, deutsche Siedlung im 18. Jahrhundert.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Tschechien">Tschechien</h4></div>
<p>Bis zur Vertreibung des größten Teils der deutschsprachigen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei bestanden mehrere deutschsprachige Sprachinseln in tschechischsprachigem Gebiet:
</p>
<ul><li><a href="Iglauer_Sprachinsel" title="Iglauer Sprachinsel">Iglauer Sprachinsel</a> ca. 43 × 18 km um die Stadt <a href="Jihlava" title="Jihlava">Iglau</a> (heute: <i>Jihlava</i>) sowie die Dörfer <a href="Stona%C5%99ov" title="Stonařov">Stannern</a> (heute: <i>Stonařov</i>) und <a href="%C5%A0toky" title="Štoky">Stöcken/Stecken</a> (heute: <i>Štoky</i>)</li>
<li><a href="Br%C3%BCnn" title="Brünn">Brünn</a></li>
<li><a href="Wischauer_Sprachinsel" title="Wischauer Sprachinsel">Wischauer Sprachinsel</a></li>
<li><a href="Budweis" title="Budweis">Budweis</a></li>
<li><a href="Olm%C3%BCtzer_Sprachinsel" title="Olmützer Sprachinsel">Olmützer Sprachinsel</a></li>
<li><a href="Sch%C3%B6nhengstgau" title="Schönhengstgau">Schönhengstgau</a></li>
<li><a href="Sk%C5%99%C3%ADpov" title="Skřípov">Deutsch Brodek-Wachtel</a></li>
<li><a href="Opava" title="Opava">Troppau</a></li>
<li><a href="%C4%8Cesk%C3%BD_Dub" title="Český Dub">Böhmisch Aicha</a></li>
<li><a href="Str%C3%BD%C4%8Dice" title="Strýčice">Stritschitzer Sprachinsel</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ukraine">Ukraine</h4></div>
<ul><li><a href="Kolonie_Chortitza" title="Kolonie Chortitza">Kolonie Chortitza</a> mit 21 Dörfern bei <a href="Saporischschja" title="Saporischschja">Saporischschja</a>; 1789 von <a href="Mennoniten" title="Mennoniten">Mennoniten</a> aus Westpreußen gegründet, 1943 Deportation</li>
<li><a href="Kolonie_Molotschna" title="Kolonie Molotschna">Kolonie Molotschna</a> mit 57 Dörfern auf dem Territorium der heutigen <a href="Oblast_Saporischschja" title="Oblast Saporischschja">Oblast Saporischschja</a>; 1804 von Mennoniten aus Westpreußen gegründet, 1943 Deportation</li>
<li><a href="Nimezka_Mokra" title="Nimezka Mokra">Nimezka Mokra</a> (Deutsch-Mokra) und <a href="Ust-Tschorna" title="Ust-Tschorna">Ust-Tschorna</a> (Königsfeld); 1775 beziehungsweise 1815 gegründet</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ungarn">Ungarn</h4></div>
<ul><li><a href="Schw%C3%A4bische_T%C3%BCrkei" title="Schwäbische Türkei">Schwäbische Türkei</a>: <a href="P%C3%A9cs" title="Pécs">Fünfkirchen</a> und Umgebung</li>
<li><a href="Ungarisches_Mittelgebirge" title="Ungarisches Mittelgebirge">Ungarisches Mittelgebirge</a>/<a href="Plattensee" class="mw-redirect" title="Plattensee">Plattensee</a>-<a href="Oberungarn" title="Oberungarn">Oberland</a> sowie <a href="Veszpr%C3%A9m" title="Veszprém">Veszprém</a> und Umgebung</li>
<li><a href="Batschka" title="Batschka">Batschka</a>: <a href="Baja" title="Baja">Frankenstadt</a> und Umgebung</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="In_Übersee"><span id="In_.C3.9Cbersee"></span>In Übersee</h4></div>
<ul><li><a href="Namibia" title="Namibia">Namibia</a> mit derzeit etwa 30.000 Sprechern. Die Sprachinsel ist sehr gut erhalten.</li>
<li><a href="S%C3%BCdafrika" title="Südafrika">Südafrika</a> mit ländlichen Sprachinseln in den Provinzen <a href="KwaZulu-Natal" title="KwaZulu-Natal">KwaZulu-Natal</a>, <a href="Mpumalanga" title="Mpumalanga">Mpumalanga</a> und <a href="Nordwest_(S%C3%BCdafrika)" title="Nordwest (Südafrika)">North-West</a> (ca. 4.000–5.000 Sprecher). Außerdem gibt es deutschsprachige Gemeinden in einigen Städten, z. B. in Johannesburg, Pretoria und Kapstadt.</li>
<li><a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> mit zahlreichen Sprachinseln unterschiedlicher Größe. Die bekanntesten sind die der <a href="Amische" title="Amische">Amischen</a> in <a href="Pennsylvania" title="Pennsylvania">Pennsylvania</a>, wo ein auf <a href="Pf%C3%A4lzische_Dialekte" title="Pfälzische Dialekte">pfälzische</a> Mundarten zurückgehender Dialekt (<a href="Pennsylvania_Dutch_(Sprache)" title="Pennsylvania Dutch (Sprache)">Pennsylvania Dutch</a>) gesprochen wird. In <a href="Kansas" title="Kansas">Kansas</a> gibt es größere Sprachinseln mit <a href="Russlandmennoniten" title="Russlandmennoniten">Russlandmennoniten</a> aus Mexiko, die <a href="Plautdietsch" title="Plautdietsch">Plautdietsch</a> sprechen. Ferner gab es in <a href="Texas" title="Texas">Texas</a> im Hill Country um <a href="Fredericksburg_(Texas)" title="Fredericksburg (Texas)">Fredericksburg</a> eine <a href="Texasdeutsch" title="Texasdeutsch">texasdeutsche</a> Sprachinsel. In Ohio gibt es zwei <a href="Mennoniten" title="Mennoniten">mennonitische</a> <a href="Berndeutsch" title="Berndeutsch">berndeutsche</a> Sprachinseln.</li>
<li><a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a> mit zahlreichen Sprachinseln, u. a. auch mit <a href="Plautdietsch" title="Plautdietsch">Plautdietsch</a></li>
<li><a href="Mexiko" title="Mexiko">Mexiko</a> mit dem <a href="Niederdeutsche_Sprache" title="Niederdeutsche Sprache">niederdeutschen</a> Dialekt <a href="Plautdietsch" title="Plautdietsch">Plautdietsch</a> in einigen <a href="Mennoniten" title="Mennoniten">Mennonitenkolonien</a> in <a href="Chihuahua_(Bundesstaat)" title="Chihuahua (Bundesstaat)">Chihuahua</a></li>
<li><a href="Belize" title="Belize">Belize</a> ebenfalls mit einigen <a href="Plautdietsch" title="Plautdietsch">plautdietschsprachigen</a> Mennonitenkolonien</li>
<li><a href="Paraguay" title="Paraguay">Paraguay</a> mit rund 60.000 Deutschsprachigen, darunter 20.000 <a href="Plautdietsch" title="Plautdietsch">plautdietschsprachige</a> Mennoniten im <a href="Chaco_(Paraguay)" class="mw-redirect" title="Chaco (Paraguay)">Chaco</a>.</li>
<li><a href="Chile" title="Chile">Chile</a> ca. 20.000 Muttersprachler, besonders im „<a href="Kleiner_S%C3%BCden" title="Kleiner Süden">Kleinen Süden</a>“ im Gebiet rund um den <a href="Llanquihue-See" class="mw-redirect" title="Llanquihue-See">Llanquihue-See</a> und die Stadt <a href="Osorno" title="Osorno">Osorno</a> (s. <a href="Deutsche_in_Chile" class="mw-redirect" title="Deutsche in Chile">Deutsche in Chile</a>; <a href="Launa-Deutsch" title="Launa-Deutsch">Launa-Deutsch</a>)</li>
<li><a href="Brasilien" title="Brasilien">Brasilien</a> mit zahlreichen Sprachinseln (über 550.000 Muttersprachler), vor allem in <a href="Santa_Catarina" title="Santa Catarina">Santa Catarina</a> (z. B. <a href="Blumenau" title="Blumenau">Blumenau</a>, <a href="Pomerode" title="Pomerode">Pomerode</a>) und in <a href="Rio_Grande_do_Sul" title="Rio Grande do Sul">Rio Grande do Sul</a>. Hier werden vorwiegend <a href="Pf%C3%A4lzische_Dialekte" title="Pfälzische Dialekte">pfälzische</a> („<a href="Riograndenser_Hunsr%C3%BCckisch" title="Riograndenser Hunsrückisch">Riograndenser Hunsrückisch</a>“, „Katharinensisch“) und <a href="Niederdeutsche_Sprache" title="Niederdeutsche Sprache">niederdeutsche</a> Dialekte, aber auch <a href="Bairische_Dialekte" class="mw-redirect" title="Bairische Dialekte">österreichisches Bairisch</a> (z. B. in <a href="Treze_T%C3%ADlias" title="Treze Tílias">Dreizehnlinden</a>) gesprochen.</li>
<li><a href="Peru" title="Peru">Peru</a> mit Sprachinseln in der <a href="Provinz_Oxapampa" title="Provinz Oxapampa">Provinz Oxapampa</a>, insbesondere im Dorf <a href="Pozuzo" title="Pozuzo">Pozuzo</a>. Ab 1857 kamen in diese Region deutschsprachige Siedler aus <a href="Tirol" title="Tirol">Tirol</a> und dem Königreich Preußen. Hinzu kamen heute prägende mestizische, spanischsprachige Siedler aus anderen Teilen Perus. So wird neben der Amtssprache Spanisch und den indigenen Sprachen Quechua, Yanasha, Ashánika und Ashéninka auch noch Deutsch gesprochen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Andere_Sprachen">Andere Sprachen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Albanische_Sprachinseln">Albanische Sprachinseln</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Italien_2">Italien</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Arb%C3%ABresh" class="mw-redirect" title="Arbëresh">Arbëresh</a></i></div>
<ul><li>Ort in den <a href="Abruzzen" title="Abruzzen">Abruzzen</a> (<a href="Villa_Badessa" title="Villa Badessa">Villa Badessa</a>)</li>
<li>Orte in <a href="Molise" title="Molise">Molise</a> (<a href="Campomarino" title="Campomarino">Campomarino</a>, <a href="Montecilfone" title="Montecilfone">Montecilfone</a>, <a href="Portocannone" title="Portocannone">Portocannone</a>, <a href="Ururi" title="Ururi">Ururi</a>)</li>
<li>Ort in <a href="Kampanien" title="Kampanien">Kampanien</a> (<a href="Greci_(Kampanien)" title="Greci (Kampanien)">Greci</a>)</li>
<li>Orte in <a href="Apulien" title="Apulien">Apulien</a> (<a href="Casalvecchio_di_Puglia" title="Casalvecchio di Puglia">Casalvecchio di Puglia</a>, <a href="Chieuti" title="Chieuti">Chieuti</a>, <a href="San_Marzano_di_San_Giuseppe" title="San Marzano di San Giuseppe">San Marzano di San Giuseppe</a>)</li>
<li>Orte in <a href="Basilikata" title="Basilikata">Basilikata</a> (<a href="Barile" title="Barile">Barile</a>, <a href="Ginestra" title="Ginestra">Ginestra</a>, <a href="Maschito" title="Maschito">Maschito</a>, <a href="San_Costantino_Albanese" title="San Costantino Albanese">San Costantino Albanese</a>, <a href="San_Paolo_Albanese" title="San Paolo Albanese">San Paolo Albanese</a>)</li>
<li>Orte in <a href="Kalabrien" title="Kalabrien">Kalabrien</a> (<a href="Andali" title="Andali">Andali</a>, <a href="Caraffa_di_Catanzaro" title="Caraffa di Catanzaro">Caraffa di Catanzaro</a>, <a href="Marcedusa" title="Marcedusa">Marcedusa</a>, Vena di Maida, <a href="Acquaformosa" title="Acquaformosa">Acquaformosa</a>, Cantinella, <a href="Cerzeto" title="Cerzeto">Cerzeto</a>, <a href="Castroregio" title="Castroregio">Castroregio</a>, Cavallerizzo, <a href="Civita" title="Civita">Civita</a>, <a href="Ejanina" class="mw-redirect" title="Ejanina">Ejanina</a>, <a href="Falconara_Albanese" title="Falconara Albanese">Falconara Albanese</a>, Farneta, <a href="Firmo" title="Firmo">Firmo</a>, <a href="Frascineto" title="Frascineto">Frascineto</a>, <a href="Lungro" title="Lungro">Lungro</a>, Macchia Albanese, Marri, <a href="Plataci" title="Plataci">Plataci</a>, <a href="San_Basile" title="San Basile">San Basile</a>, <a href="San_Benedetto_Ullano" title="San Benedetto Ullano">San Benedetto Ullano</a>, <a href="Santa_Caterina_Albanese" title="Santa Caterina Albanese">Santa Caterina Albanese</a>, <a href="San_Cosmo_Albanese" title="San Cosmo Albanese">San Cosmo Albanese</a>, <a href="San_Demetrio_Corone" title="San Demetrio Corone">San Demetrio Corone</a>, <a href="San_Giorgio_Albanese" title="San Giorgio Albanese">San Giorgio Albanese</a>, San Giacomo di Cerzeto, <a href="San_Martino_di_Finita" title="San Martino di Finita">San Martino di Finita</a>, <a href="Santa_Sofia_d%E2%80%99Epiro" title="Santa Sofia d’Epiro">Santa Sofia d’Epiro</a>, <a href="Spezzano_Albanese" title="Spezzano Albanese">Spezzano Albanese</a>, <a href="Vaccarizzo_Albanese" title="Vaccarizzo Albanese">Vaccarizzo Albanese</a>, <a href="Carfizzi" title="Carfizzi">Carfizzi</a>, <a href="Pallagorio" title="Pallagorio">Pallagorio</a>, <a href="San_Nicola_dell'Alto" class="mw-redirect" title="San Nicola dell'Alto">San Nicola dell'Alto</a>)</li>
<li>Orte in <a href="Sizilien" title="Sizilien">Sizilien</a> (<a href="Contessa_Entellina" title="Contessa Entellina">Contessa Entellina</a>, <a href="Piana_degli_Albanesi" title="Piana degli Albanesi">Piana dei Greci</a>, <a href="Santa_Cristina_Gela" title="Santa Cristina Gela">Santa Cristina Gela</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Griechenland">Griechenland</h4></div>
<ul><li>Dörfer in <a href="Griechenland" title="Griechenland">Südgriechenland</a> und auf einigen <a href="%C3%84g%C3%A4is" class="mw-redirect" title="Ägäis">Ägäisinseln</a> (<a href="Arvaniten" title="Arvaniten">Arvanitika</a> oder Arbëresh)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Arabische_Sprachinseln">Arabische Sprachinseln</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Iran">Iran</h4></div>
<ul><li>Dörfer in den Regionen Arabkhane, Zir Kuh und um die Stadt Sarachs in der Provinz <a href="Razavi-Chorasan" title="Razavi-Chorasan">Razavi-Chorasan</a> (<a href="Chorasan-Arabisch" title="Chorasan-Arabisch">Chorasan-Arabisch</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Türkei"><span id="T.C3.BCrkei"></span>Türkei</h4></div>
<ul><li>Kenderib und andere Orte in Südost<a href="Anatolien" class="mw-redirect" title="Anatolien">anatolien</a> in der Provinz <a href="Mardin_(Provinz)" title="Mardin (Provinz)">Mardin</a></li>
<li><a href="Hask%C3%B6y_(Mu%C5%9F)" title="Hasköy (Muş)">Hasköy</a> und andere Orte in der Provinz <a href="Mu%C5%9F_(Provinz)" title="Muş (Provinz)">Muş</a></li>
<li>Orte in der Provinz <a href="Adana_(Provinz)" title="Adana (Provinz)">Adana</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Usbekistan">Usbekistan</h4></div>
<ul><li>Orte in der <a href="Provinz_Buxoro" class="mw-redirect" title="Provinz Buxoro">Provinz Buxoro</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Zypern">Zypern</h4></div>
<ul><li><a href="Kormakitis" class="mw-redirect" title="Kormakitis">Kormakitis</a>, heute oft umgesiedelt nach <a href="Nikosia" title="Nikosia">Nikosia</a>, <a href="Limassol" title="Limassol">Limassol</a> (<a href="Zyprisches_Arabisch" class="mw-redirect" title="Zyprisches Arabisch">Zyprisches Arabisch</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aramäische_Sprachinseln"><span id="Aram.C3.A4ische_Sprachinseln"></span>Aramäische Sprachinseln</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Irak">Irak</h4></div>
<ul><li><a href="Koya_(Irak)" title="Koya (Irak)">Koya</a> bei Armota in der <a href="Erbil_(Gouvernement)" title="Erbil (Gouvernement)">Provinz von</a> <a href="Erbil" title="Erbil">Erbil</a></li>
<li><a href="Amediye" title="Amediye">Amediye</a>, <a href="Zaxo" title="Zaxo">Zaxo</a>, <a href="Dahuk" class="mw-redirect" title="Dahuk">Dahuk</a> im Gouvernement <a href="Dahuk_(Gouvernement)" title="Dahuk (Gouvernement)">Dahuk</a> in der <a href="Autonome_Region_Kurdistan" title="Autonome Region Kurdistan">Autonomen Region Kurdistan</a></li>
<li>Nerwa</li>
<li>Bijil, <a href="Barzan_(Irak)" title="Barzan (Irak)">Barzan</a> und Shahe bei <a href="Akr%C3%AA" title="Akrê">Akrê</a> und andere Orte in der Ebene von <a href="Mosul" class="mw-redirect" title="Mosul">Mosul</a> im Gouvernement <a href="Ninawa" title="Ninawa">Ninawa</a></li>
<li>heute oft umgesiedelt in die Städte <a href="Bagdad" title="Bagdad">Bagdad</a>, <a href="Mossul" title="Mossul">Mossul</a>, <a href="Basra" title="Basra">Basra</a>, <a href="Samarra" title="Samarra">Samarra</a>, <a href="Nasiriyya" class="mw-redirect" title="Nasiriyya">Nasiriyya</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Iran_2">Iran</h4></div>
<ul><li>Serderid</li>
<li><a href="Shushtar" class="mw-redirect" title="Shushtar">Shushtar</a>, Shah Wali, <a href="Dezful" title="Dezful">Dezful</a>, heute oft umgesiedelt in die Städte <a href="Ahvaz" title="Ahvaz">Ahvaz</a>, <a href="Chorramschahr" title="Chorramschahr">Chorramschahr</a> in der Provinz <a href="Chuzestan" title="Chuzestan">Chuzestan</a> (<a href="Mand%C3%A4ische_Sprache" title="Mandäische Sprache">Mandäisch</a>) (zum Teil ausgestorben)</li>
<li><a href="Urmia" title="Urmia">Urmia</a> und die Gegend um den <a href="Urmia-See" class="mw-redirect" title="Urmia-See">Urmia-See</a> in der Provinz <a href="West-Aserbaidschan" title="West-Aserbaidschan">West-Aserbaidschan</a></li>
<li><a href="Sanandadsch" title="Sanandadsch">Sanandadsch</a> in der <a href="Kurdistan_(Provinz)" title="Kurdistan (Provinz)">Provinz Kurdistan</a> (ausgestorben)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Syrien">Syrien</h4></div>
<ul><li><a href="Maalula" title="Maalula">Maalula</a></li>
<li><a href="Bach'a" class="mw-redirect" title="Bach'a">Bach'a</a></li>
<li><a href="Dschubb-'Adin" title="Dschubb-'Adin">Dschubb-'Adin</a></li>
<li><a href="Al-Hasaka" title="Al-Hasaka">al-Hasaka</a>, <a href="Qamischli" title="Qamischli">Qamischli</a> und andere Orte am <a href="Chabur" title="Chabur">Chabur</a> in der Provinz <a href="Al-Hasaka_(Gouvernement)" class="mw-redirect" title="Al-Hasaka (Gouvernement)">Al-Hasaka</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Türkei_2"><span id="T.C3.BCrkei_2"></span>Türkei</h4></div>
<ul><li><a href="Midyat" title="Midyat">Midyat</a> und andere Orte in der Provinz <a href="Mardin_(Provinz)" title="Mardin (Provinz)">Mardin</a> am <a href="Tur_Abdin" title="Tur Abdin">Tur Abdin</a> (<a href="Turoyo" title="Turoyo">Turoyo</a>)</li>
<li><a href="Bespin" class="mw-redirect" title="Bespin">Bespin</a>, <a href="Hassane" class="mw-disambig" title="Hassane">Hassane</a>, Harbole und andere Orte in der Provinz <a href="%C5%9E%C4%B1rnak_(Provinz)" title="Şırnak (Provinz)">Şırnak</a></li>
<li><a href="Hertevin" class="mw-redirect" title="Hertevin">Hertevin</a> und andere Orte in der Provinz <a href="Siirt_(Provinz)" title="Siirt (Provinz)">Siirt</a></li>
<li>Mlahso und Ansha im Landkreis <a href="Lice" title="Lice">Lice</a> in der Provinz <a href="Diyarbak%C4%B1r_(Provinz)" title="Diyarbakır (Provinz)">Diyarbakır</a> (ausgestorben)</li>
<li>Dörfer in der Provinz <a href="Hakkari_(Provinz)" class="mw-redirect" title="Hakkari (Provinz)">Hakkari</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aserbaidschanische_Sprachinseln">Aserbaidschanische Sprachinseln</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Iran_3">Iran</h4></div>
<ul><li>Zahlreiche aserbaidschanische Gemeinden außerhalb der iranischen Region <a href="Aserbaidschan_(Iran)" title="Aserbaidschan (Iran)">Aserbaidschan</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Russland_2">Russland</h4></div>
<ul><li><a href="Derbent" title="Derbent">Derbent</a> (Dərbənd) in der russischen Teilrepublik <a href="Dagestan" title="Dagestan">Dagestan</a></li>
<li>Zahlreiche aserbaidschanische Gemeinden in <a href="Russland" title="Russland">Russland</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Türkei_3"><span id="T.C3.BCrkei_3"></span>Türkei</h4></div>
<ul><li>Die Provinzen <a href="Kars_(Provinz)" title="Kars (Provinz)">Kars</a>, <a href="I%C4%9Fd%C4%B1r_(Provinz)" title="Iğdır (Provinz)">Iğdır</a> und <a href="Ardahan_(Provinz)" title="Ardahan (Provinz)">Ardahan</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Baltische_Sprachinseln">Baltische Sprachinseln</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Belarus">Belarus</h4></div>
<ul><li>Gervėčiai</li>
<li>Lazūnai</li>
<li><a href="Dsjatlawa" title="Dsjatlawa">Zietela</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Polen_2">Polen</h4></div>
<ul><li><a href="Seinai" class="mw-redirect" title="Seinai">Seinai</a> (Sejny)</li>
<li><a href="Punskas" class="mw-redirect" title="Punskas">Punskas</a> (Puńsk)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Berberische_Sprachinseln">Berberische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Oase_Siwa" title="Oase Siwa">Oase Siwa</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Finnische_Sprachinseln">Finnische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Me%C3%A4nkieli" title="Meänkieli">Meänkieli</a> oder Tornedalfinnisch im Tal des schwedisch-finnischen Grenzflusses <a href="Torne%C3%A4lv" class="mw-redirect" title="Torneälv">Torneälv</a></li>
<li><a href="Kvenische_Sprache" title="Kvenische Sprache">Kvenisch</a>, eine <a href="Ostseefinnische_Sprachen" title="Ostseefinnische Sprachen">ostseefinnische Sprache</a> in <a href="Nord-Norge" title="Nord-Norge">Nord-Norwegen</a></li>
<li>Waldfinnisch in Ostnorwegen und Mittel<a href="Schweden" title="Schweden">schweden</a> (fast ausgestorben)</li>
<li>Finnen in Russland im <a href="Ingermanland" title="Ingermanland">Ingermanland</a> um <a href="Sankt_Petersburg" title="Sankt Petersburg">Sankt Petersburg</a> und in der <a href="Republik_Karelien" title="Republik Karelien">Republik Karelien</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Franko-Provenzalische_Sprachinseln">Franko-Provenzalische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li>traditionelle Volkssprache des <a href="Aostatal" title="Aostatal">Aostatals</a> sowie einiger Täler im <a href="Piemont" title="Piemont">Piemont</a></li>
<li><a href="Faeto" title="Faeto">Faeto</a> (Fayet) in Italien (<a href="Apulien" title="Apulien">Apulien</a>); entstanden durch Immigration im 14. Jh.</li>
<li><a href="Celle_di_San_Vito" title="Celle di San Vito">Celle di San Vito</a> in Italien (<a href="Apulien" title="Apulien">Apulien</a>); entstanden durch Immigration im 14. Jh.</li>
<li>früher die übliche Alltagssprache (<a href="Patois_(franz%C3%B6sische_Sprache)" title="Patois (französische Sprache)">Patois</a>) im größten Teil der französischsprachigen Schweiz (<a href="Romandie" title="Romandie">Romandie</a>), heute praktisch ausgestorben</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Französische_Sprachinseln"><span id="Franz.C3.B6sische_Sprachinseln"></span>Französische Sprachinseln</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bundesrepublik_Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</h4></div>
<p>Auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland wurde Französisch bzw. altfranzösische Dialekte in <a href="Wallonen" title="Wallonen">Wallonen</a>-, <a href="Hugenotten" title="Hugenotten">Hugenotten</a>- und <a href="Waldenser" title="Waldenser">Waldensergemeinden</a> teilweise noch bis nach dem Zweiten Weltkrieg gesprochen. Lange Zeit wurde in Gottesdiensten wenigstens einmal im Monat noch auf Französisch gepredigt. In <a href="Louisendorf_(Frankenau)" title="Louisendorf (Frankenau)">Louisendorf</a> bei <a href="Marburg" title="Marburg">Marburg</a> ist das Französische z. B. erst um 1990 ausgestorben.
</p><p>Ansiedlungen der Wallonen, Hugenotten und Waldenser bestanden besonders in den Territorien
</p>
<ul><li>Reichsstadt <a href="Aachen" title="Aachen">Aachen</a></li>
<li><a href="F%C3%BCrstentum_Ansbach" title="Fürstentum Ansbach">Fürstentum Ansbach</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Bayern" title="Hugenotten">Hugenotten in Bayern</a>, bes. <a href="Schwabach" title="Schwabach">Schwabach</a>)</li>
<li><a href="Markgrafschaft_Baden-Durlach" title="Markgrafschaft Baden-Durlach">Markgrafschaft Baden-Durlach</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Baden" title="Hugenotten">Hugenotten in Baden</a>)</li>
<li><a href="F%C3%BCrstentum_Bayreuth" title="Fürstentum Bayreuth">Fürstentum Bayreuth</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Bayern" title="Hugenotten">Hugenotten in Bayern</a>, bes. <a href="Bayreuth" title="Bayreuth">Bayreuth</a> und <a href="Erlangen" title="Erlangen">Erlangen</a>)</li>
<li>Markgrafschaft <a href="Brandenburg-Preu%C3%9Fen" title="Brandenburg-Preußen">Brandenburg-Preußen</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Berlin_und_Brandenburg" title="Hugenotten">Hugenotten in Berlin und Brandenburg</a> und <a href="Franz%C3%B6sische_Kolonie_zu_Magdeburg" title="Französische Kolonie zu Magdeburg">Französische Kolonie zu Magdeburg</a>); für sie wurden in Berlin 1689 das <a href="Franz%C3%B6sisches_Gymnasium_Berlin" title="Französisches Gymnasium Berlin">Französische Gymnasium</a>, 1701–05 die <a href="Franz%C3%B6sische_Friedrichstadtkirche" title="Französische Friedrichstadtkirche">Französische Friedrichstadtkirche</a>, 1780–85 der <a href="Franz%C3%B6sischer_Dom" title="Französischer Dom">Französische Dom</a> oder 1733–1736 in <a href="K%C3%B6nigsberg_(Preu%C3%9Fen)" title="Königsberg (Preußen)">Königsberg</a> die <a href="Franz%C3%B6sisch-reformierte_Kirche_(K%C3%B6nigsberg)" title="Französisch-reformierte Kirche (Königsberg)">Französisch-reformierte Kirche</a> errichtet. In <a href="Magdeburg" title="Magdeburg">Magdeburg</a> wurde ihnen 1690/94 die <a href="Wallonerkirche" title="Wallonerkirche">Wallonerkirche</a> zugewiesen.</li>
<li>Reichsstadt <a href="Bremen" title="Bremen">Bremen</a></li>
<li><a href="Reichsabtei_Burtscheid" title="Reichsabtei Burtscheid">Reichsabtei Burtscheid</a></li>
<li><a href="Herzogtum_Braunschweig" title="Herzogtum Braunschweig">Herzogtum Braunschweig</a></li>
<li>Reichsstadt <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt am Main</a> (siehe: <a href="Franz%C3%B6sisch-reformierte_Kirche_(Frankfurt_am_Main)" title="Französisch-reformierte Kirche (Frankfurt am Main)">Französisch-reformierte Kirche (Frankfurt am Main)</a>)</li>
<li><a href="Grafschaft_Hanau-M%C3%BCnzenberg" title="Grafschaft Hanau-Münzenberg">Grafschaft Hanau-Münzenberg</a> (siehe <a href="Wallonisch-Niederl%C3%A4ndische_Kirche" title="Wallonisch-Niederländische Kirche">Wallonisch-Niederländische Kirche</a>, bes. <a href="Geschichte_der_Stadt_Hanau#Philipp_Ludwig_II._von_Hanau-Münzenberg" title="Geschichte der Stadt Hanau">Neustadt Hanau</a>)</li>
<li>Reichsstadt <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> (französische Gottesdienste bis 1914)</li>
<li><a href="Landgrafschaft_Hessen-Darmstadt" title="Landgrafschaft Hessen-Darmstadt">Landgrafschaft Hessen-Darmstadt</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Hessen" title="Hugenotten">Hugenotten- und Waldenser in Hessen</a> und <a href="Waldenser#Waldenser_in_Deutschland" title="Waldenser">Waldenser in Deutschland</a>)</li>
<li><a href="Hessen-Homburg" title="Hessen-Homburg">Landgrafschaft Hessen-Homburg</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Hessen" title="Hugenotten">Hugenotten- und Waldenser in Hessen</a>, bes. <a href="Friedrichsdorf" title="Friedrichsdorf">Friedrichsdorf</a>)</li>
<li><a href="Landgrafschaft_Hessen-Kassel" title="Landgrafschaft Hessen-Kassel">Landgrafschaft Hessen-Kassel</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Hessen" title="Hugenotten">Hugenotten- und Waldenser in Hessen</a>, bes. <a href="Bad_Karlshafen" title="Bad Karlshafen">Bad Karlshafen</a>). Über die von Hugenotten abstammende <a href="Dorothea_Viehmann" title="Dorothea Viehmann">Dorothea Viehmann</a> geb. Pierson aus <a href="Rengershausen_(Baunatal)" title="Rengershausen (Baunatal)">Rengershausen</a> fand eine Reihe von französischen Märchenvariationen Niederschlag in der <a href="Grimms_M%C3%A4rchen" title="Grimms Märchen">Märchensammlung</a> der <a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Brüder Grimm</a></li>
<li>Grafschaft <a href="Holstein-Pinneberg" title="Holstein-Pinneberg">Holstein-Pinneberg</a> (bes. <a href="Bezirk_Altona" title="Bezirk Altona">Altona</a>)</li>
<li><a href="Grafschaft_Holzappel" title="Grafschaft Holzappel">Grafschaft Holzappel</a> (siehe: <a href="Charlottenberg" title="Charlottenberg">Charlottenberg</a>)</li>
<li><a href="Isenburg_(Adelsgeschlecht)" title="Isenburg (Adelsgeschlecht)">Grafschaft Isenburg</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Hessen" title="Hugenotten">Hugenotten- und Waldenser in Hessen</a>, bes. <a href="Neu-Isenburg" title="Neu-Isenburg">Neu-Isenburg</a>)</li>
<li><a href="Herzogtum_Kleve" title="Herzogtum Kleve">Herzogtum Kleve</a> (bes. <a href="Wesel" title="Wesel">Wesel</a>, <a href="Emmerich_am_Rhein" title="Emmerich am Rhein">Emmerich am Rhein</a>, <a href="Kleve" title="Kleve">Kleve</a>, <a href="Rees" title="Rees">Rees</a>, <a href="B%C3%BCderich_(Wesel)" title="Büderich (Wesel)">Büderich</a>, kurzzeitig <a href="Duisburg" title="Duisburg">Duisburg</a>; wallonische und französische Kirchengemeinden bestanden bis 1806)</li>
<li>Reichsstadt <a href="K%C3%B6ln" title="Köln">Köln</a> (siehe: <a href="Geschichte_Belgiens#Spanische_und_österreichische_Zeit" title="Geschichte Belgiens">Belgische Diaspora</a>, wallonische Kirchengemeinde bis 1775)</li>
<li>Herzogtum <a href="Mecklenburg-Schwerin" title="Mecklenburg-Schwerin">Mecklenburg-Schwerin</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Mecklenburg-Vorpommern" title="Hugenotten">Hugenotten in Mecklenburg-Vorpommern</a>, bes. <a href="B%C3%BCtzow" title="Bützow">Bützow</a>)</li>
<li>Grafschaft <a href="Nassau-Saarbr%C3%BCcken" title="Nassau-Saarbrücken">Nassau-Saarbrücken</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Saarland" title="Hugenotten">Hugenotten im Saarland</a>, bes. <a href="Ludweiler" title="Ludweiler">Ludweiler</a>, und die „sieben welschen Dörfer“ in der damals deutschsprachigen <a href="Grafschaft_Saarwerden" title="Grafschaft Saarwerden">Grafschaft Saarwerden</a>)</li>
<li>Grafschaft <a href="Nassau-Usingen" title="Nassau-Usingen">Nassau-Usingen</a> (siehe: <a href="Usingen" title="Usingen">Usingen</a>)</li>
<li><a href="Kurpfalz" title="Kurpfalz">Kurpfalz</a> (bes. Wallonen in <a href="Frankenthal_(Pfalz)" title="Frankenthal (Pfalz)">Frankenthal (Pfalz)</a>, <a href="Lambrecht_(Pfalz)" title="Lambrecht (Pfalz)">Lambrecht (Pfalz)</a>, <a href="Otterberg" title="Otterberg">Otterberg</a>, <a href="Langenlonsheim" title="Langenlonsheim">Langenlonsheim</a>, <a href="Oppenheim" title="Oppenheim">Oppenheim</a>-Welschdorf siehe auch: <a href="Waldenser#Waldenser_in_Deutschland" title="Waldenser">Waldenser in Deutschland</a> und <a href="Hugenotten#Baden" title="Hugenotten">Hugenotten in Baden</a>)</li>
<li>Herzogtum <a href="Pfalz-Zweibr%C3%BCcken" title="Pfalz-Zweibrücken">Pfalz-Zweibrücken</a> (Wallonen in <a href="Annweiler_am_Trifels" title="Annweiler am Trifels">Annweiler</a>, <a href="Bischwiller" title="Bischwiller">Bischweiler</a> im damals deutschsprachigen <a href="Elsass" title="Elsass">Elsass</a>)</li>
<li>Grafschaft <a href="Waldeck" title="Waldeck">Waldeck</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Hessen" title="Hugenotten">Hugenotten- und Waldenser in Hessen</a>)</li>
<li>Reichsstadt <a href="Wetzlar" title="Wetzlar">Wetzlar</a></li>
<li>Herzogtum <a href="W%C3%BCrttemberg" title="Württemberg">Württemberg</a> (siehe: <a href="Hugenotten#Württemberg" title="Hugenotten">Hugenotten in Württemberg</a> und <a href="Waldenser#Waldenser_in_Deutschland" title="Waldenser">Waldenser in Deutschland</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kanada">Kanada</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Quebecer_Franz%C3%B6sisch" title="Quebecer Französisch">Quebecer Französisch</a></i></div>
<ul><li><a href="Akadisches_Franz%C3%B6sisch" title="Akadisches Französisch">Akadien</a></li>
<li>Orte auf der Port-au-Port-Halbinsel in <a href="Neufundl%C3%A4ndisches_Franz%C3%B6sisch" title="Neufundländisches Französisch">Neufundland</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Österreich_2"><span id=".C3.96sterreich_2"></span>Österreich</h4></div>
<p>Im 13. und 14. Jahrhundert bestanden im südlichen Donauraum vom <a href="Salzkammergut" title="Salzkammergut">Salzkammergut</a> bis zum <a href="Wienerwald" title="Wienerwald">Wienerwald</a> Ansiedlungen altfranzösischsprachiger <a href="Waldenser#Waldenser_in_Österreich" title="Waldenser">Waldenser</a>, die nach Verfolgungen durch die <a href="Inquisition" title="Inquisition">Inquisition</a> im 14./15. Jahrhundert wieder verschwanden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Polen_3">Polen</h4></div>
<ul><li>In <a href="Wilcze_Gard%C5%82o" title="Wilcze Gardło">Wilcze Gardło</a> wurden ab 1948 polnische Bergmannsfamilien aus Lothringen, die aus Frankreich ausgewiesen worden waren, angesiedelt. Es entstand zeitweise eine französische Sprachinsel „Mały Paryż“ <i>(Klein-Paris)</i>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Südafrika"><span id="S.C3.BCdafrika"></span>Südafrika</h4></div>
<ul><li><a href="Franschhoek" title="Franschhoek">Franschhoek</a>, um 1690 angesiedelt, schon um 1730 wieder ausgestorben, aber in zahlreichen Familiennamen erhalten</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="USA">USA</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache_in_den_Vereinigten_Staaten" title="Französische Sprache in den Vereinigten Staaten">Französische Sprache in den Vereinigten Staaten</a></i></div>
<ul><li><a href="Cajun_(Sprache)" title="Cajun (Sprache)">Cajun</a> in Louisiana</li>
<li>Orte in <a href="Maine" title="Maine">Maine</a></li>
<li>Orte in <a href="New_Hampshire" title="New Hampshire">New Hampshire</a></li>
<li>Orte in <a href="Vermont" title="Vermont">Vermont</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Friesische_Sprachinseln">Friesische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Saterland" title="Saterland">Saterland</a></li>
<li><a href="Kreis_Nordfriesland" title="Kreis Nordfriesland">Kreis Nordfriesland</a> in <a href="Schleswig-Holstein" title="Schleswig-Holstein">Schleswig-Holstein</a></li>
<li><a href="Helgoland" title="Helgoland">Helgoland</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Griechische_Sprachinseln">Griechische Sprachinseln</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Georgien_2">Georgien</h4></div>
<ul><li>Orte in der Landschaft <a href="Pontos_(Region)" title="Pontos (Region)">Pontos</a> (<a href="Pontische_Sprache" title="Pontische Sprache">Pontisch</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Italien_3">Italien</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Griko" title="Griko">Griko</a></i></div>
<ul><li>Griko-Sprachraum in der <a href="Magna_Graecia" title="Magna Graecia">Magna-Graecia</a>-Region in <a href="Apulien" title="Apulien">Apulien</a> in der Region Grecìa Salentina (<a href="Salento" title="Salento">Salento</a>) (<a href="Calimera" title="Calimera">Calimera</a>, <a href="Martano" title="Martano">Martano</a>, <a href="Castrignano_de%E2%80%99_Greci" title="Castrignano de’ Greci">Castrignano de’ Greci</a>, <a href="Corigliano_d%E2%80%99Otranto" title="Corigliano d’Otranto">Corigliano d’Otranto</a>, <a href="Melpignano" title="Melpignano">Melpignano</a>, <a href="Soleto" title="Soleto">Soleto</a>, <a href="Sternatia" title="Sternatia">Sternatia</a>, <a href="Zollino" title="Zollino">Zollino</a> und <a href="Martignano" title="Martignano">Martignano</a>) und vereinzelt auf Sizilien</li>
<li><a href="Griechisch-kalabrischer_Dialekt" title="Griechisch-kalabrischer Dialekt">Griechisch-kalabrischer Dialekt</a> in der Region Bovesìa (<a href="Bova_(Kalabrien)" title="Bova (Kalabrien)">Bova</a>, <a href="Roghudi" title="Roghudi">Roghudi</a>, Gallicianò, Chorìo di Roghudi, <a href="Bova_Marina" title="Bova Marina">Bova Marina</a>, Reggio Calabria in San Giorgio sowie in der Umgebung von Rione Modena u. a.)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Russland_3">Russland</h4></div>
<ul><li><a href="Stawropol" title="Stawropol">Stawropol</a> (Pontisch)</li>
<li><a href="Region_Krasnodar" title="Region Krasnodar">Region Krasnodar</a> (Pontisch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Türkei_4"><span id="T.C3.BCrkei_4"></span>Türkei</h4></div>
<ul><li>Pontisch (dort bekannt als <a href="Romeyka" class="mw-redirect" title="Romeyka">Romeyka</a>) mit mindestens 5000 Sprechern, hauptsächlich in den Landkreisen <a href="Of_(Trabzon)" title="Of (Trabzon)">Of</a>, <a href="%C3%87aykara" title="Çaykara">Çaykara</a>, <a href="Ma%C3%A7ka_(Trabzon)" title="Maçka (Trabzon)">Maçka</a>, <a href="Tonya_(Trabzon)" title="Tonya (Trabzon)">Tonya</a> und <a href="S%C3%BCrmene" title="Sürmene">Sürmene</a> in der Provinz <a href="Trabzon_(Provinz)" title="Trabzon (Provinz)">Trabzon</a><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Jiddische_Sprachinseln">Jiddische Sprachinseln</h3></div>
<p>Durch die nationalsozialistische Vernichtungspolitik sind die früheren großen geschlossenen <a href="Jiddisch" title="Jiddisch">jiddischen</a> Sprachinseln der „<a href="Schtetl" title="Schtetl">Schtetl</a>“ in Ostmittel- und Osteuropa (Polen und Ukraine (<a href="Galizien" title="Galizien">Galizien</a>), Weißrussland, Litauen (<a href="Vilnius" title="Vilnius">Wilna</a>), Moldawien, Rumänien, Ungarn (<a href="Budapest" title="Budapest">Pester</a> <a href="VII._Budapester_Bezirk" title="VII. Budapester Bezirk">Elisabethstadt</a>), Tschechien (<a href="Prag" title="Prag">Prager</a> <a href="Josefov_(Prag)" title="Josefov (Prag)">Josefstadt</a>)), auch Deutschland (<a href="Scheunenviertel_(Berlin)" title="Scheunenviertel (Berlin)">Berliner Scheunenviertel</a> in der <a href="Spandauer_Vorstadt" title="Spandauer Vorstadt">Spandauer Vorstadt</a>, <a href="Grindel_(Hamburg)" title="Grindel (Hamburg)">Grindelviertel</a> in Hamburg) und Österreich (<a href="Leopoldstadt" title="Leopoldstadt">Wiener Leopoldstadt</a>) weitgehend erloschen.
</p><p>Seit dem Zweiten Weltkrieg wird die jiddische Sprache zum einen von sekulären, weit überwiegend alten Juden etwa in Argentinien (Stadtteil <a href="Balvanera" title="Balvanera">Balvanera</a> in Buenos Aires), Australien, Brasilien, Israel, Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten (Schwerpunkt Region <a href="New_York_City" title="New York City">New York</a>) gesprochen, zum anderen heute ganz überwiegend von <a href="Chassidismus" title="Chassidismus">chassidischen</a> Gemeinschaften in den USA (<a href="Williamsburg_(Brooklyn)" title="Williamsburg (Brooklyn)">Williamsburg</a> in <a href="Brooklyn" title="Brooklyn">Brooklyn</a>), in Kanada (Montreal, Toronto), Israel (<a href="Me'a_Sche'arim" title="Me'a Sche'arim">Me'a Sche'arim</a> [Jerusalem], <a href="Bnei_Berak" title="Bnei Berak">Bnei Berak</a>), Großbritannien (<a href="London" title="London">London</a>) und Belgien (<a href="Antwerpen" title="Antwerpen">Antwerpen</a>) verwendet. Ende der 1970er Jahre entstand mit <a href="Kiryas_Joel" title="Kiryas Joel">Kiryas Joel</a> im Bundesstaat New York eine Siedlung chassidischer Juden, die heute etwa 20.000 Einwohner zählt, von denen etwa 90 % jiddischsprachig sind.
</p><p>In der <a href="J%C3%BCdische_Autonome_Oblast" title="Jüdische Autonome Oblast">Jüdischen Autonomen Oblast</a> im <a href="F%C3%B6derationskreis" title="Föderationskreis">Föderationskreis</a> <a href="Ferner_Osten_(F%C3%B6derationskreis)" title="Ferner Osten (Föderationskreis)">Ferner Osten</a> an der Grenze zur <a href="Volksrepublik_China" title="Volksrepublik China">Volksrepublik China</a> hat sich eine kleine jiddische Sprachinsel erhalten. Zweimal wöchentlich erscheint die Zeitung <a href="Birobidschaner_Schtern" title="Birobidschaner Schtern">Birobidschaner Schtern</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Katalanische_Sprachinseln">Katalanische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Alghero" title="Alghero">Alghero</a> auf <a href="Sardinien" title="Sardinien">Sardinien</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kreolische_Sprachinseln">Kreolische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Palenquero" title="Palenquero">Palenquero</a>; spanischbasierte Kreolsprache in Kolumbien</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kroatische_Sprachinseln">Kroatische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Moliseslawische_Sprache" title="Moliseslawische Sprache">Moliseslawische Sprache</a> im italienischen <a href="Molise" title="Molise">Molise</a> in der <a href="Provinz_Campobasso" title="Provinz Campobasso">Provinz Campobasso</a></li>
<li><a href="Burgenlandkroatisch" class="mw-redirect" title="Burgenlandkroatisch">Burgenlandkroatisch</a> im österreichischen <a href="Burgenland" title="Burgenland">Burgenland</a> und den westlichen Grenzgebieten <a href="Ungarn" title="Ungarn">Ungarns</a> und der <a href="Slowakei" title="Slowakei">Slowakei</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Niederländische_Sprachinseln"><span id="Niederl.C3.A4ndische_Sprachinseln"></span>Niederländische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Wesel" title="Wesel">Wesel</a>, niederländische Flüchtlingsgemeinde in einem <a href="Kleverl%C3%A4ndisch" title="Kleverländisch">kleverländischen</a>, eng mit dem Niederländischen verwandten Sprachgebiet</li>
<li><a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt am Main</a>, Ansiedlung von protestantischen niederländischen Glaubensflüchtlingen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts</li>
<li><a href="Frankenthal_(Pfalz)" title="Frankenthal (Pfalz)">Frankenthal (Pfalz)</a>, Ansiedlung von 60 Familien reformierter <a href="Flandern" title="Flandern">flämischer</a> Glaubensflüchtlinge, die aus Frankfurt am Main weiterzogen, 1562 und überarbeitet 1573 Ansiedlungsvertrag (<i>Frankenthaler Kapitulation</i>) mit der <a href="Kurpfalz" title="Kurpfalz">Kurpfalz</a></li>
<li><a href="Bischwiller" title="Bischwiller">Bischweiler</a> im Herzogtum <a href="Pfalz-Zweibr%C3%BCcken" title="Pfalz-Zweibrücken">Pfalz-Zweibrücken</a> im damals deutschsprachigen Elsass (heute im französischen <a href="D%C3%A9partement_Bas-Rhin" title="Département Bas-Rhin">Département Bas-Rhin</a>), 1617 Gründung einer niederländischen Gemeinde</li>
<li><a href="Friedrichstadt" title="Friedrichstadt">Friedrichstadt</a> (im 19. Jh. ausgestorben, aber noch heute werden in der <a href="Remonstranten#Remonstranten_in_Schleswig_und_Holstein" title="Remonstranten">Remonstrantenkirche</a> das „<a href="Vaterunser" title="Vaterunser">Vaterunser</a>“ und der Segen auf Niederländisch gesprochen)</li>
<li><a href="Holl%C3%A4ndisches_Viertel" title="Holländisches Viertel">Holländisches Viertel</a> in <a href="Potsdam" title="Potsdam">Potsdam</a> (ab 1732 Anwerbung von mehr als 20 Handwerkerfamilien; ausgestorben)</li>
<li><a href="Bezirk_Altona" title="Bezirk Altona">Altona</a> und <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a>, seit 1595 <a href="Mennonitengemeinde_zu_Hamburg_und_Altona" title="Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona">mennonitische</a> Flüchtlinge aus den südlichen Niederlanden, bis 1795 Gottesdienstsprache (ausgestorben)</li>
<li><a href="Jersey_Dutch" title="Jersey Dutch">Jersey Dutch</a> (im frühen 20. Jh. ausgestorben)</li>
<li>Minderheitensprache auf einigen <a href="Niederl%C3%A4ndische_Antillen" title="Niederländische Antillen">Niederländische Antillen</a> (Amtssprache auf <a href="Aruba" title="Aruba">Aruba</a>, <a href="Bonaire" title="Bonaire">Bonaire</a>, <a href="Cura%C3%A7ao" title="Curaçao">Curaçao</a>, <a href="Saba_(Insel)" title="Saba (Insel)">Saba</a>, <a href="Sint_Eustatius" title="Sint Eustatius">Sint Eustatius</a>, <a href="Sint_Maarten" title="Sint Maarten">Sint Maarten</a> und in <a href="Suriname" title="Suriname">Suriname</a>)</li>
<li><a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a> (ca. 140.000 Muttersprachler)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Okzitanische_Sprachinseln">Okzitanische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Saint-Eutrope_(Charente)" title="Saint-Eutrope (Charente)">Saint-Europe</a> (<a href="D%C3%A9partement_Charente" title="Département Charente">Charente</a>) und <a href="La_Bastide-Clairence" title="La Bastide-Clairence">La Bastide-Clairence</a> (<a href="D%C3%A9partement_Pyr%C3%A9n%C3%A9es-Atlantiques" title="Département Pyrénées-Atlantiques">Pyrénées-Atlantiques</a>) in <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a></li>
<li><a href="Guardia_Piemontese" title="Guardia Piemontese">Guardia Piemontese</a> und San Sisto dei Valdesi (gem. <a href="San_Vincenzo_La_Costa" title="San Vincenzo La Costa">San Vincenzo La Costa</a>) in Italien (<a href="Kalabrien" title="Kalabrien">Kalabrien</a>)</li>
<li><a href="Louisendorf" title="Louisendorf">Louisendorf</a> und <a href="Wiesenfeld_(Burgwald)" title="Wiesenfeld (Burgwald)">Wiesenfeld</a> in <a href="Hessen" title="Hessen">Hessen</a></li>
<li><a href="Gro%C3%9Fvillars" title="Großvillars">Großvillars</a>, <a href="Neuhengstett" title="Neuhengstett">Neuhengstett</a>, <a href="Sch%C3%B6nenberg_(%C3%96tisheim)" title="Schönenberg (Ötisheim)">Schönenberg</a> und <a href="Serres_(Wiernsheim)" class="mw-redirect" title="Serres (Wiernsheim)">Serres</a> in <a href="Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Baden-Württemberg">Baden-Württemberg</a></li>
<li><a href="Pasaia" title="Pasaia">Pasaia</a> in <a href="Baskenland" title="Baskenland">Baskenland</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Plautdietsche_Sprachinseln">Plautdietsche Sprachinseln</h3></div>
<p><i>Siehe Artikel zur Sprache <a href="Plautdietsch" title="Plautdietsch">Plautdietsch</a></i>
</p>
<ul><li>Siedlungen von <a href="Russlandmennoniten" title="Russlandmennoniten">Russlandmennoniten</a> in
<ul><li><a href="Asien" title="Asien">Asien</a> (<a href="Russland" title="Russland">Russland</a>, <a href="Kasachstan" title="Kasachstan">Kasachstan</a>, <a href="Kirgisistan" title="Kirgisistan">Kirgisistan</a>)</li>
<li><a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a>, <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a>, <a href="Mexiko" title="Mexiko">Mexiko</a> und <a href="Belize" title="Belize">Belize</a></li>
<li><a href="Lateinamerika" title="Lateinamerika">Lateinamerika</a> (<a href="Brasilien" title="Brasilien">Brasilien</a>, <a href="Paraguay" title="Paraguay">Paraguay</a>, <a href="Bolivien" title="Bolivien">Bolivien</a>, <a href="Uruguay" title="Uruguay">Uruguay</a> etc.)</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Polnische_und_masurische_Sprachinseln">Polnische und masurische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Ruhrgebiet" title="Ruhrgebiet">Ruhrgebiet</a>, vor 1910 etwa 300.000 bis 400.000 Muttersprachler; noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird auf einigen Gruben fast ausschließlich <a href="Polnische_Sprache" title="Polnische Sprache">polnisch</a> und <a href="Masurische_Sprache" title="Masurische Sprache">masurisch</a> gesprochen; dann allerdings waren die aus den teilweise polnischsprachigen <a href="Ostgebiete_des_Deutschen_Reiches" title="Ostgebiete des Deutschen Reiches">deutschen Ostgebieten</a> eingewanderten <a href="Ruhrpolen" title="Ruhrpolen">Ruhrpolen</a> in der nationalistischen Stimmung des <a href="Deutsches_Kaiserreich" title="Deutsches Kaiserreich">Deutschen Kaiserreiches</a> weitgehend zur Assimilierung gezwungen.</li>
<li>Bergarbeitergemeinde <a href="Forbach_(Moselle)" title="Forbach (Moselle)">Forbach</a>-Habsterdick in Frankreich (Lothringen); ausgestorben</li>
<li><a href="Polonezk%C3%B6y" title="Polonezköy">Polonezköy</a>, Dorf im Großraum Istanbul, 1842 von polnischen Siedlern gegründet, junge Generation weitestgehend assimiliert.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rumänische_Sprachinseln"><span id="Rum.C3.A4nische_Sprachinseln"></span>Rumänische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Istrorum%C3%A4nische_Sprache" title="Istrorumänische Sprache">Istrorumänisch</a> in einigen Dörfern im Gebirgsland im Nordosten der Halbinsel <a href="Istrien" title="Istrien">Istrien</a> in <a href="Kroatien" title="Kroatien">Kroatien</a></li>
<li><a href="Aromunische_Sprache" title="Aromunische Sprache">Aromunisch</a> in <a href="Griechenland" title="Griechenland">Griechenland</a> (<a href="Epirus_(historische_Region)" title="Epirus (historische Region)">Epirus</a>, <a href="Thessalien" title="Thessalien">Thessalien</a>, <a href="Makedonien" title="Makedonien">Makedonien</a>), <a href="Albanien" title="Albanien">Albanien</a>, <a href="Nordmazedonien" title="Nordmazedonien">Nordmazedonien</a>, <a href="Bulgarien" title="Bulgarien">Bulgarien</a> und <a href="Serbien" title="Serbien">Serbien</a></li>
<li><a href="Meglenorum%C3%A4nische_Sprache" title="Meglenorumänische Sprache">Meglenorumänisch</a> bei <a href="Gevgelija" title="Gevgelija">Gevgelija</a> im Grenzgebiet zwischen Griechenland und Nordmazedonien</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schwedische_Sprachinseln">Schwedische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Finnlandschweden" title="Finnlandschweden">Finnlandschweden</a></li>
<li><a href="Staroschwedske" title="Staroschwedske">Staroschwedske</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Schwedische_Sprache" title="Schwedische Sprache">schwedisch</a></span> <span lang="sv-Latn" style="font-style:italic">Gammalsvenskby</span>; deutsch <i>Altschwedendorf</i>; heute Gemeindeteil von <a href="Smijiwka_(Beryslaw)" title="Smijiwka (Beryslaw)">Smijiwka</a> <i>(Schlangendorf)</i> in der <a href="Ukraine" title="Ukraine">Südukraine</a>), 1782 von schwedischen Siedlern aus Roicks (<a href="Reigi_(Hiiumaa)" title="Reigi (Hiiumaa)">Reigi</a>) auf der Insel Dagö (<a href="Hiiumaa" title="Hiiumaa">Hiiumaa</a>) gegründet</li>
<li><a href="Ober%C3%A1" title="Oberá">Oberá</a> in Argentinien</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Slawische_Sprachinseln">Slawische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a class="mw-selflink-fragment" href="#Kroatische_Sprachinseln">Kroatische Sprachinseln</a></li>
<li><a href="Lipovaner" class="mw-redirect" title="Lipovaner">Lipovanisch</a></li>
<li><a class="mw-selflink-fragment" href="#Polnische_und_masurische_Sprachinseln">Polnische und masurische Sprachinseln</a></li>
<li><a href="Polabische_Sprache" title="Polabische Sprache">Polabisch</a> auf <a href="R%C3%BCgen" title="Rügen">Rügen</a> und in Vorpommern (im 15. Jahrhundert ausgestorben), im nördlichen <a href="Brandenburg" title="Brandenburg">Brandenburg</a> (im 17. Jahrhundert ausgestorben), in <a href="Mecklenburg" title="Mecklenburg">Mecklenburg</a>, <a href="Ostholstein" class="mw-redirect" title="Ostholstein">Ostholstein</a> (etwa im 14. Jahrhundert ausgestorben) und in Niedersachsen im <a href="Wendland" title="Wendland">Wendland</a> östlich von <a href="L%C3%BCneburg" title="Lüneburg">Lüneburg</a> (1756 ausgestorben). Vgl. auch Ortsnamen mit dem Bestand <i><a href="Wendisch" class="mw-disambig" title="Wendisch">Wendisch</a>-</i> oder <i><a href="Wenden" title="Wenden">Windisch</a>-</i>; der westlichste Ortsname mit der Zusatzbezeichnung „windisch“ ist <a href="Windischbuch" title="Windischbuch">Windischbuch</a> (heute Stadtteil von <a href="Boxberg_(Baden)" title="Boxberg (Baden)">Boxberg</a>)</li>
<li><a href="Slowinzische_Sprache" title="Slowinzische Sprache">Slowinzisch</a> der evangelisch-lutherischen <a href="Slowinzen" title="Slowinzen">Slowinzen</a> im östlichen <a href="Hinterpommern" title="Hinterpommern">Hinterpommern</a> an <a href="Lebasee" class="mw-redirect" title="Lebasee">Lebasee</a> und <a href="Jezioro_Gardno" title="Jezioro Gardno">Garder See</a>, Anfang 19. Jahrhundert bis zum Aussterben in <a href="Kluki_(Smo%C5%82dzino)" title="Kluki (Smołdzino)">Kluki</a> um den Zweiten Weltkrieg vom <a href="Kaschubische_Sprache" title="Kaschubische Sprache">Kaschubischen</a> als Sprachinsel isoliert. Slowinzisch wird teils als ausgestorbene, gesonderte Dialektgruppe des Kaschubischen, dabei als Übergangsdialekt zum Pomoranischen und Polabischen, teils als gesonderte slawische Sprache (Rest des <a href="Pomoranische_Sprache" title="Pomoranische Sprache">Pomoranischen</a>) eingeordnet.</li>
<li><a href="Sorbische_Sprache" title="Sorbische Sprache">Sorbisch</a></li>
<li><a class="mw-selflink-fragment" href="#Tschechische_Sprachinseln">Tschechische Sprachinseln</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spanische_Sprachinseln">Spanische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li>Sprachinsel der <a href="Isle%C3%B1os_in_Louisiana" title="Isleños in Louisiana">Isleños in Louisiana</a> (USA)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tschechische_Sprachinseln">Tschechische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Pirna" title="Pirna">Pirna</a>, Anfang des Dreißigjährigen Krieges von böhmischen protestantischen Exulanten begründet, später Übersiedlung nach <a href="Dresden" title="Dresden">Dresden</a>, 1650 bis 1999 bestand eine Evangelisch-Lutherische Gemeinde Böhmischer Exulanten zu Dresden (heute Stiftung), 1748 Druck eines tschechischen Gesangbuchs in Dresden,<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erlöserkirche in <a href="Striesen" title="Striesen">Striesen</a>, Sprachinsel Mitte des 19. Jahrhunderts erloschen</li>
<li><a href="Zittau" title="Zittau">Zittau</a> in der Oberlausitz, ab 1623 Aufnahme böhmischer und mährischer Exulanten, wie Lauban (<a href="Luba%C5%84" title="Lubań">Lubań</a>) in der heute polnischen Oberlausitz Druckort zahlreicher tschechischer Bücher, Sprachinsel Mitte des 19. Jahrhunderts erloschen</li>
<li><a href="Berlin-Friedrichstadt" class="mw-redirect" title="Berlin-Friedrichstadt">Berlin-Friedrichstadt</a>, ab 1732 Niederlassung von böhmischen protestantischen Exulanten, für die 1737 die <a href="Bethlehemskirche_(Berlin-Mitte)" title="Bethlehemskirche (Berlin-Mitte)">Bethlehemskirche</a> errichtet wurde (1943 zerstört), Sprachinsel Anfang des 19. Jahrhunderts erloschen, bis 1937 bestand die Böhmisch-reformierte Bethlehemsgemeinde</li>
<li>Berlin-<a href="B%C3%B6hmisch-Rixdorf" title="Böhmisch-Rixdorf">Böhmisch-Rixdorf</a> im heutigen Bezirk <a href="Berlin-Neuk%C3%B6lln" title="Berlin-Neukölln">Berlin-Neukölln</a>, ab 1737 nach vorübergehendem Aufenthalt in Niederschlesien (Gerlachsheim (Grabiszyce) bei Mark Lissa (<a href="Le%C5%9Bna" title="Leśna">Leśna</a>)) und der Oberlausitz (<a href="Herrnhut" title="Herrnhut">Herrnhut</a>, <a href="Gro%C3%9Fhennersdorf" title="Großhennersdorf">Großhennersdorf</a>-<a href="Sch%C3%B6nbrunn_(Herrnhut)" title="Schönbrunn (Herrnhut)">Schönbrunn</a>, <a href="Cottbus" title="Cottbus">Cottbus</a>) Niederlassung von böhmischen protestantischen Exulanten, die meisten von ihnen ursprünglich aus Böhmisch-Rothwasser (Horní Čermná), bis etwa 1820/30 war Tschechisch in Rixdorf Umgangssprache, Sprachinsel Anfang des 20. Jahrhunderts erloschen, bis 2005 bestand die Evangelisch-böhmisch-lutherische Bethlehemsgemeinde</li>
<li><a href="Nowawes" title="Nowawes">Nowawes</a> (tschechisch <i>Nová Ves</i>, deutsch <a href="Neuendorf_bei_Potsdam" title="Neuendorf bei Potsdam">Neuendorf bei Potsdam</a>) im heutigen Stadtteil <a href="Potsdam" title="Potsdam">Potsdam</a>-<a href="Babelsberg" title="Babelsberg">Babelsberg</a>, ab 1751 Ansiedlung evangelischer Weber und Spinner aus Böhmen im sogenannten <a href="Weberviertel" title="Weberviertel">Weberviertel</a>, 1752/1753 Errichtung der <a href="Friedrichskirche_(Babelsberg)" title="Friedrichskirche (Babelsberg)">Friedrichskirche (Babelsberg)</a> für Gottesdienste in tschechischer und deutscher Sprache, Sprachinsel Anfang des 19. Jahrhunderts erloschen</li>
<li>Münsterberg (<a href="Zi%C4%99bice" title="Ziębice">Ziębice</a>) im südlichen <a href="Niederschlesien" title="Niederschlesien">Niederschlesien</a>, ab 1742 Ansiedlung protestantischer Böhmen unter Führung von Johann Liberda (1700–1742)</li>
<li><a href="Niesky" title="Niesky">Niesky</a> in der Oberlausitz, 1742 von böhmischen Emigranten als Kolonie der <a href="Herrnhuter_Br%C3%BCdergemeine" title="Herrnhuter Brüdergemeine">Herrnhuter Brüdergemeine</a> gegründet, tschechisch <i>nízký</i> bedeutet auf Deutsch „niedrig“, bereits 1748 wurde Deutsch Verhandlungssprache, Gottesdienste (Versammlungen) wurden abwechselnd in Deutsch und Tschechisch gehalten</li>
<li>Hussinetz, benannt nach <a href="Jan_Hus" title="Jan Hus">Jan Hus</a>, (heute <i>Gęsiniec</i>) bei Strehlen (<a href="Strzelin" title="Strzelin">Strzelin</a>) in Niederschlesien, ab 1749, Sprachinsel 1945/46 erloschen</li>
<li><a href="Tabor_Wielki" title="Tabor Wielki">Tabor Wielki</a> (Groß Friedrichs-Tabor / tschech. <i>Velký Tábor/Bedřichův Tábor</i>), <a href="Tabor_Ma%C5%82y" title="Tabor Mały">Tabor Mały</a> (Klein Friedrichs-Tabor, tschech. <i>Malý Tábor</i>) und <a href="Czermin_(Bralin)" title="Czermin (Bralin)">Czermin</a> (Tschermin, tschech. <i>Čermin</i>) in der <a href="Gmina_Bralin" title="Gmina Bralin">Landgemeinde Bralin</a> bei Wartenberg (<a href="Syc%C3%B3w" title="Syców">Syców</a>) im nördlichen <a href="Niederschlesien" title="Niederschlesien">Niederschlesien</a>, ab 1744 bzw. 1749 von tschechischen Exilanten der <a href="B%C3%B6hmische_Br%C3%BCder" title="Böhmische Brüder">Böhmischen Brüder</a> begründet, 1803 wanderte ein Teil nach <a href="Zel%C3%B3w" title="Zelów">Zelów</a> bei <a href="%C5%81%C3%B3d%C5%BA" title="Łódź">Łódź</a>, einige noch Mitte 20. Jahrhundert tschechische, <a href="Calvinismus" title="Calvinismus">kalvinistische</a> Bewohner wanderten noch kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in die Tschechoslowakei aus</li>
<li><a href="Zel%C3%B3w" title="Zelów">Zelów</a> bei <a href="%C5%81%C3%B3d%C5%BA" title="Łódź">Łódź</a> und Umgebung, 1802/03 von tschechischen Einwanderern aus vorgenannter Sprachinsel begründet, tschechische Minderheit besteht trotz Auswanderungen in die Tschechoslowakei, besonders nach dem Zweiten Weltkrieg, bis heute</li>
<li><a href="Wolhynientschechen" title="Wolhynientschechen">Wolhynientschechen</a>, im Zwischenkriegs-Polen größte tschechische Minderheit vor der Gemeinschaft in Zelów, nach dem Zweiten Weltkrieg vorwiegend in die Tschechoslowakei ausgewandert</li>
<li><a href="Banater_Tschechen" class="mw-redirect" title="Banater Tschechen">Banater Tschechen</a></li>
<li><a href="Tschechen_in_Wien" title="Tschechen in Wien">Tschechen in Wien</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Türkische_Sprachinseln"><span id="T.C3.BCrkische_Sprachinseln"></span>Türkische Sprachinseln</h3></div>
<ul><li><a href="Gagausien" title="Gagausien">Gagausien</a></li>
<li><a href="Westthrakient%C3%BCrken" title="Westthrakientürken">Westthrakientürken</a></li>
<li><a href="Rumelien-T%C3%BCrken" class="mw-redirect" title="Rumelien-Türken">Rumelien-Türken</a></li>
<li><a href="Mescheten" title="Mescheten">Mescheten</a></li>
<li><a href="Adscharien-T%C3%BCrken" class="mw-redirect" title="Adscharien-Türken">Adscharien-Türken</a></li>
<li>zahlreiche <a href="T%C3%BCrkeist%C3%A4mmige_in_Deutschland" title="Türkeistämmige in Deutschland">deutsch-türkische Gemeinden in Deutschland</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="%C3%96sterreichischer_Volkstanz#Sprachinseltänze" title="Österreichischer Volkstanz">Sprachinseltänze</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Ralf Heimrath, Arndt Kremer (Hrsg.): <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.verlag-koenigshausen-neumann.de/product_info.php/language/en/info/p8020_Insularity--Small-Worlds-in-Linguistic-and-Cultural-Perspectives-.html">Insularity. Small Worlds in Linguistic and Cultural Perspectives.</a></i> Königshausen und Neumann, Würzburg 2015, ISBN 978-3-8260-5540-9.</li>
<li>Csaba Földes: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.foeldes.eu/sites/default/files/Kontaktdeutsch.pdf">Kontaktdeutsch. Zur Theorie eines Varietätentyps unter transkulturellen Bedingungen von Mehrsprachigkeit.</a> (PDF; 2,8 MB)</i>. Gunter Narr, Tübingen 2005, ISBN 3-8233-6160-0.</li>
<li><a href="Peter_Wiesinger" title="Peter Wiesinger">Peter Wiesinger</a>: <i>Deutsche Dialektgebiete außerhalb des deutschen Sprachgebietes</i>. In: <a href="Werner_Besch" title="Werner Besch">Werner Besch</a> (Hrsg.): <i>Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung.</i> de Gruyter, Berlin 1982, ISBN 3-11-005977-0, S. 900–929.</li>
<li>Jan Dönges: <i>Porque ich kann keen Hochdeitsch.</i> Man spricht deutsch in praktisch allen Teilen der Welt. In: <i><a href="Abenteuer_Arch%C3%A4ologie" title="Abenteuer Archäologie">Abenteuer Archäologie</a>.</i> Spektrum, Heidelberg 2007 (3). <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221612-9954%22&key=cql">1612-9954</a></span></span>. S. 56 ff. (insbes. auch zur Überlebensfähigkeit von Sprachinseln).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Sprachinsel" class="extiw external" title="wikt:Sprachinsel">Wiktionary: Sprachinsel</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sprachinselverein.at/ger/index.htm">Sprachinselverein</a> (österr. Sprachinseln)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.plautdietsch-freunde.de/">Plautdietsch-Freunde e. V.</a> (zu den Sprachinseln der Russlandmennoniten)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.lusern.it/documenti/Centro_documentazione/LIBRI/cartinaISOLE_LINGUISTICHE_def.pdf"><i>Deutsche Sprachinseln in Italien</i>, herausgegeben vom Einheitskomitee der historischen deutschen Sprachinseln in Italien</a> (PDF; 1,5 MB)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Bei den „Pfälzern“, die der Große Kurfürst in Preußen ansiedelte, handelte es sich teilweise um zuvor aus Frankreich oder den Spanischen Niederlanden in die Pfalz geflohene reformierte Glaubensflüchtlinge („Jungpfälzer“), teilweise um mittel- oder rheinfränkisch sprechende Flüchtlinge des Pfälzischen Erbfolgekrieges.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Metzger: <cite style="font-style:italic">Albvereinsblätter – Festrede 125 Jahre Albverein</cite>. Hrsg.: Schwäbischer Albverein Stuttgart. <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Sprachinsel&rft.au=Werner+Metzger&rft.btitle=Albvereinsbl%C3%A4tter+-+Festrede+125+Jahre+Albverein&rft.genre=book&rft.pages=3" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu Pleißne Burladingen siehe Werner Metzger: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://albverein.net/2013/05/21/125-jahre-schwabischer-albverein-2/">Festrede 125 Jahre Schwäbischer Albverein</a></i>. In: <i><a href="Bl%C3%A4tter_des_Schw%C3%A4bischen_Albvereins" class="mw-redirect" title="Blätter des Schwäbischen Albvereins">Blätter des Schwäbischen Albvereins</a> 2013</i>, Stuttgart, 4. Mai 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150512051856/http://www.camera.it/parlam/leggi/99482l.htm"><i>Legge 15 dicembre 1999, n. 482 Norme in materia di tutela delle minoranze linguistiche storiche.</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.camera.it%2Fparlam%2Fleggi%2F99482l.htm">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">12. Mai 2015</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1. Februar 2017</span> (italienisch).</span> <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.camera.it/parlam/leggi/99482l.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.camera.it/parlam/leggi/99482l.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.camera.it</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASprachinsel&rft.title=Legge+15+dicembre+1999%2C+n.%26nbsp%3B482+Norme+in+materia+di+tutela+delle+minoranze+linguistiche+storiche&rft.description=Legge+15+dicembre+1999%2C+n.%26nbsp%3B482+Norme+in+materia+di+tutela+delle+minoranze+linguistiche+storiche&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20150512051856%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.camera.it%2Fparlam%2Fleggi%2F99482l.htm&rft.source=https://www.camera.it/parlam/leggi/99482l.htm&rft.language=it"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-histo-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-histo_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-6">g</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-7">h</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-8">i</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-9">j</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-10">k</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-11">l</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-histo_5-12">m</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.lusern.it/documenti/Centro_documentazione/LIBRI/cartinaISOLE_LINGUISTICHE_def.pdf"><i>Die historischen deutschen Sprachinseln.</i></a> (PDF; 1,39 MB) Einheitskomitee der historischen deutschen Sprachinseln in Italien, 12. November 2012,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7. Juli 2013</span> (italienisch, deutsch, englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASprachinsel&rft.title=Die+historischen+deutschen+Sprachinseln&rft.description=Die+historischen+deutschen+Sprachinseln&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.lusern.it%2Fdocumenti%2FCentro_documentazione%2FLIBRI%2FcartinaISOLE_LINGUISTICHE_def.pdf&rft.publisher=Einheitskomitee+der+historischen+deutschen+Sprachinseln+in+Italien&rft.date=2012-11-12&rft.language=it de en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ethnologue.com/language/pnt">Pontic, a language of Greece</a> (auf <i>Expand all</i> drücken), auf ethnologue.com</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.cam.ac.uk/research/news/against-all-odds-archaic-greek-in-a-modern-world">Against all odds: archaic Greek in a modern world</a>, Der Romeyka Dialekt und die Verbindung zu Altgriechisch, auf cam.ac.uk (University of Cambridge)</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Georg_Petermann" title="Georg Petermann">Georg Petermann</a>: <i>Hospodina Srdcem y Rty Chwáleni, aneb Pisně Duchownj</i>. Johann Wilhelm Harpeter, Dresden 1748 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://vd18.de/de-ulbsa-vd18/content/titleinfo/567738">Digitalisat</a> der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt).</span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4233286-2">4233286-2</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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